(Über den Tellerrand) Kochen ist wie zaubern!

Ein Beitrag von Über den Tellerrand-Gastgeberin Anne Passers.

10 Erwachsene und 3 Kleinkinder – das war meine Info an Elias. 🙂 Und dann ging es los: Am 27.2.2016 sind wir Mittags zu viert zum legendären DEPO nach Mönchengladbach gefahren.

IMG_5957Unser Koch Elias hatte eine Liste (und ich KEINEN PLAN, was wir kochen werden) und wir haben dort alles gefunden – nur das Olivenöl wurde als nicht passabel eingestuft, so dass wir dafür noch gezielt eine Aldi Filiale aufsuchten.

Nachdem der Kofferraum SO VOLL war, hatte ich schon beschlossen, dass wir spontan weitere Menschen zum Mitessen einladen sollten.

IMG_5977 Von 16:00 – 19:00 Uhr wurden verschiedenste Dinge parallel zubereitet. Es bestätigte sich erneut, wie detailreich, aufwändig und ansprechend jede Köstlichkeit in der syrischen Küche zubereitet und dekoriert wird. Es gab Tabouleh, Fatoush, Mutabal, Zahra mit Tahin Soße, syrischen Kartoffelsalat (mega lecker und ganz anders als wir das kennen!), Auberginen Salat, Hühnchen in leckerer Marinade und Ouzie, also Reis mit Rinderhack und Erbsen in Blätterteig. Es war so viel, dass ich an dem Abend noch nicht einmal alles probieren konnte. 🙂

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Da sich im Laufe des Nachmittags schon herausstellte, dass wir eigentlich „ganz Schwalmtal“ einladen könnten, vergrößerte sich die Runde ganz automatisch. Meine Mutter Liesel hatte Besuch von Marlene und Konrad. Die beiden waren spontan, kochten mit und waren sofort begeistert aktiv im „Gemüse schnippeln“ und kommunizieren. 🙂
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Kristin und Stefan kamen – wie im Vorfeld geplant – mit ihren beiden Kindern Michel und Henri und unser Sohn Jonas hatte somit sofort Spielgefährten gefunden. Elias, unser Profi-Koch aus Damaskus, seine Frau Mirna und Saeed haben den Überblick beim Kochen behalten und alles soverän angeleitet. Mirnas Bruder Houssam und Ihr Cousin Elias begleiteten den Nachmittag und Abend mit exzellenter Gitarrenmusik. Elias hat in Syrien 3 Jahre klassische Gitarre studiert und das hört man! Zum Glück war auch Aga spontan und kam vorbei, bzw. sammelte noch Yaman ein. Damit waren wir 14 Erwachsene und 3 Kleinkinder und ich musste mit meinem „maximal 10 Personen-Plan“ erneut schmunzeln.
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Fazit: Ich mag diese spontan größer werdenden Runden zu gern. 🙂  Die Freunde meiner Mutter hatten auch schon sämtliche Ideen für Elias berufliches Standbein – sobald all der „paperstuff“ erledigt ist und er hier auch arbeiten darf. Dieses Miteinander Kochen und der Genuss einer anderen kulinarischen Welt ist so eine Bereicherung!

Es muss ja nicht immer so groß ausfallen (die Küche meiner Mutter erlaubt dieses zum Glück). Und jenseits vom Kochen ergaben sich Gespräche und der Genuss sowohl klassischer als auch moderner Musik, und es stellte sich die Frage: Wer traut sich „HELLO“ von Adele zu singen? Da keiner von uns Ihre Stimmlage hat (schade auch…), haben wir andere Lieder gemeinsam gesungen. Meine Mutter hat dann spontan einige Tage später Elias und Houssam in die Viersener Festhalle eingeladen. Dort fand ein Theater-Chanson mit klassischer Musik statt. Wie wundervoll, wenn sich aus einem Abend weitere Dinge ergeben …

DANKE AN ALLE, DIE MITGEMACHT HABEN!

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