Über den Tellerrand kochen: Syrien

Ein  Bericht von Gastgeberin Marianne Karis. Wir waren zwar nur mit 7 Personen, Elham und ihr Mann Abdul sowie Zachary und Ammar aus Syrien als Gäste,  außerdem Liesel Lotzemer-Jentges und Marianne und Dieter Karis als Gastgeber, aber wir hatten alle einen sehr geselligen Abend , denn wir haben eine ganze Menge voneinander erfahren. Vieles, was wir nicht  von der  Situation in Syrien wußten, und einiges konnten wir aufklären , was unsere Gäste noch nie von der deutschen Geschichte gehört hatten.
Trotzdem haben wir viel gelacht, was ich sehr wichtig finde , aber natürlich auch viel gemeinsam gekocht , und obwohl alles sehr lecker war, kann man durchaus sagen , dass das Gewicht auch auf VIEL lag.

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Am Freitag gingen wir gemeinsam einkaufen und zwar in das uns empfohlene türkische Geschäft in Mönchengladbach, hier findet man so gut wie alles, was man für die türkische, bzw. für die orientalische Küche braucht. Obwohl wir für eine bestimmte Sorte Butterschmalz noch in einen anderen Laden fahren mußten.

Besonders schön war es, dass  am Samstag endlich der Frühling ausgebrochen war und wir auf der Terrasse sitzen konnten  und bei herrlichem Sonnenschein  gemeinsam Petersilie und andere Kräuter und Gemüse schneiden konnten, dazu gab es Apfelsaft von Liesels eigenen Äpfeln !

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Das Kochen begann um 15 Uhr , doch erst kurz vor Acht war alles servierfertig. Die meiste Arbeit hatte Elham, die KEBE  ( Bulgurteig mit Lammhackfleisch)zubereitet hat, einmal auf dem Blech im Backofen und als Teigtaschen in Öl frittiert.

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Der Teig, bzw. das Lammfleisch wurde viermal hintereinander durch den Fleischwolf gedreht , unsere Küchenmaschine hat bei der Menge gestreikt und wir mußten uns bei unserer Nachbarin einen mechanischen Fleischwolf leihen. Diese wirklich anstrengende Arbeit leistete hauptsächlich Zachary.

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Dann gab es noch FATET JAJ (Hähnchenbrust mit Joghurtcreme und Fladenbrot), sowie TABOULEH (Petersiliensalat).

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Elhams Mann Abdul hatte alle Hände voll zu tun die verschiedenen Nüsse zu schälen und zu hacken.

Zwischendurch fand Ammar und Dieter Zeit alle musikalisch zu unterhalten, man hat zusammen ‚gejammt‘.  Dieter auf dem Klavier und Ammar mit der Laute.

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Nach dem vorzüglichen , außerordentlich leckeren Essen wurde weiter gesungen und musiziert und erst um Mitternacht haben sich die Gäste verabschiedet.

Natürlich  nicht ohne sich zu versprechen, sich bald wieder zu treffen, wahrscheinlich in größerer Runde. Vielleicht werden wir auch einmal zu deutscher Küche einladen.

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