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Über den Tellerrand: Eine Reise nach Afrika

Die OGS der Gemeinschaftsgrundschule Amern veranstaltete in der zweiten Woche der Sommerferien eine Woche unter dem Motto „Afrika“.  Im Verlauf der Woche bastelten und nähten die Kinder kleine Ledertaschen, gestalteten Schmuck – Halsketten und Ohrringe – aus Muscheln, übten einen afrikanischen Tanz ein und vieles mehr. 

Über den Tellerrand essen

Am letzten Tag, also am Freitag den 28.7.2017, sollte ein gemeinsames afrikanisches Essen stattfinden. Für diese Aktion hatten die Organisatorinnen unser Über den Tellerrand-Team um Unterstützung gebeten. Kerstin Kessels sprach Dorothee Wirth an, denn sie hat in unserem Asylkreis gute Kontakte nach Afrika. 🙂 Und sie kümmerte sich auch spontan und kurzfristig darum, dass an diesem Tag tatsächlich ein Hauch von Afrika durch die Grundschule wehte. Sie hatte mehrere Afrikanerinnen aus Nigeria und ihre Kinder eingeladen und auch dafür gesorgt, dass sie den Weg nach Amern fanden.

Gemeinsam mit den Kindern der OGS schnippelten alle zusammen Obst und Gemüse, sie kochten und brutzelten und so entstand am Ende ein großartiges, gesundes, buntes, „afrikanisches“ Buffet, an dem sich alle Kinder über die Mittagszeit hinaus bedienen konnten.

Abgesehen davon, dass es allen sehr gut schmeckte und das Essen Freude machte, gefiel den Kindern auch, dass sie außerdem noch ein typisch afrikanisches Hairstyling bekamen. 

Das Team der OGS – Erzieherin Frau C. Tillmanns, Frau B. Jansen und Frau R. Krebbers – war einhellig der Meinung: „Das war ein toller Abschluss für die Ferienwoche und eine schöne übergreifende Zusammenarbeit mit dem Asylkreis Schwalmtal. Herzlichen Dank an unseren Besuch.“

Wir vom Über den Tellerrand -Team des Asylkreises Schwalmtal sagen danke für die Einladung und freuen uns, dass wir helfen konnten.

Miteinander mittendrin: Begegnungsfest 2017

Ein Sommerfest haben wir vom Asylkreis schon öfter gefeiert – auf dem Gelände der Unterkunft am Vogelsrather Weg und damit am Rande unserer Gemeinde. Aber ein großes Begegnungsfest mitten auf dem Marktplatz in Waldniel – das hatte in diesem Jahr Premiere. Im Vorfeld waren wir sehr aufgeregt: Was, wenn keiner käme? Wenn wir mit einer Handvoll Leuten alleine auf dem großen leeren Marktplatz säßen? Aber sämtliche Bedenken waren unbegründet. Wir sind alle noch ganz beseelt – es war sooo schön. Das Wetter war perfekt – trocken, aber nicht heiß, das spielte sicher auch eine Rolle, dass so viele Menschen aller Nationen auf den Markt gekommen waren.

Es war ja erfreulicherweise nicht so heiß, aber Piccolinos Friedenseis fand trotzdem reißenden Absatz. 🙂  Der Name dieser Eissorte, die der Waldnieler Eisexperte extra zum Begegnungsfest kreiert hatte, war Programm für den gesamten Nachmittag. Es war ein wirklich friedliches, harmonisches Miteinander und auf dem Marktplatz fanden echte Begegnungen statt. Es war so voll, dass alle dicht zusammen rücken mussten, und so mischten sich an den Tischen Menschen aller Nationen und feierten fröhlich miteinander.

Anne Passers und Anna Lotzemer-Jentges hatten alle Hände voll zu tun, um die Schminkwünsche der Kinder zu erfüllen. Sie schminkten vier Stunden lang ohne Unterlass und zauberten kleine Kunstwerke auf die Gesichter der Kinder. Unsere Welt ist bunt – das konnte man an diesem Nachmittag deutlich sehen. 

Und mit den kleinen Helden müssen wir uns um Schwalmtal auch keine Sorgen mehr machen – T-Rex und Spiderman sind bereit, uns alle jederzeit zu retten:

Für Kinder gab es außerdem eine tolle Zaubershow im Foyer des Rathauses und viel Gelegenheit zum Toben auf der großen Hüpfburg. Bei Geschicklichkeitsspielen konnten die Kinder kleine Preise gewinnen.

Das reichhaltige Kuchenbuffet – vielen Dank an alle, die Kuchen gespendet hatten! – war um 17.30 Uhr komplett abgeräumt – kein Krümel Kuchen war übrig geblieben.

Auch beim Foodtruck herrschte großer Andrang – die Jungs waren am Ende des Tages ebenfalls ziemlich ausverkauft. Sie haben es sicher nicht bereut, an diesem Tag zu uns gekommen zu sein. 🙂

Geflügel-Würstchen sind nicht so fettig wie normale Würstchen und erfordern deshalb besonderes „Grillkönnen“ von einem Griller, wenn sie rundherum schön braun werden sollen. Eine Kunst, die „Mr. Marktgrill“ selbstverständlich beherrscht.  Er grillte ohne Unterlass und überall sah man Menschen mit Grillwurst zwischen zwei Brötchenhälften. 🙂

Die Mannschaft im Bierwagen hatte ebenfalls alle Hände voll zu tun und war mit Spaß bei der Arbeit.

Kein Foto gibt es leider vom Wertmarkenverkaufsstand – dabei hatte unser Verkaufsteam dort am allermeisten zu tun. Fast 5000 Wertmarken wurden ausgegeben und die fleißigen Verkäufer kamen in der Hochphase kaum zum Luftholen.

Einer war von Anfang bis Ende überall, er begrüßte für den Asylkreis, er sprang ein, wo Hilfe gebraucht wurde, er war unser so genannter „Springer“ – diesen Job hat er so gut gemacht, dass er ständig aus dem Bild gesprungen ist. ;-)) So haben wir ihn nur von hinten erwischt: Thomas Nieberding.

Und noch eine langjährige gute Seele vom Asylkreis – nimmermüde und immer aktiv –  fehlt auf den vielen Fotos vom Nachmittag. Auf dem folgenden Foto erkennt man sie nur an der Spitze ihres Zauberhutes – als sie über den Marktplatz lief, um die Kinder für die Zaubershow einzusammeln: Ruth Goedeking. 🙂

Es gibt noch etliche weitere aktive Helferinnen und Helfer, die wir leider auf keinem Foto entdecken konnten. Bitte nicht böse sein!

Ein großes Dankeschön an die beiden Bands, die mit ihrer Musik den Marktplatz beschallten und uns allen viel Freude gemacht haben: Dry und Swing-up spielten für uns unentgeltlich, was es für uns überhaupt nur möglich machte, zwei Bands auftreten zu lassen. Ohne diese Musik wäre unser Fest nur halb so schön gewesen und im nächsten Jahr platzieren wir den Bierwagen an anderer Stelle, damit das ganze Publikum auch die Bands sehen kann. (Woran man merkt: wir hoffen, sie kommen wieder.)

Am Infostand des Asylkreises gab es reichhaltiges Material zum Mitnehmen, Achim Schwabe und Biggi  Mestmäcker beantworteten alle Fragen und Biggi verkaufte und signierte außerdem ihr jüngst erschienenes Buch „Wir sehen alle denselben Mond“.

Vor Ort war auch Nadine Schaub von der WDR Lokalzeit und drehte für den WDR einen Bericht über das Buch.

Es war ein rundum gelungenes Fest und am Ende des Tages waren alle Organisatoren und Helfer müde, aber vor allem sehr glücklich.

Die Idee, unser Sommerfest nicht mehr am Vogelsrather Weg stattfinden zu lassen, sondern ein Begegnungsfest mittendrin, also im Herzen von Waldniel daraus zu machen, hatte übrigens Meiry Hakimi. Er hat unsere Bedenken „Und wenn niemand kommt?“ zerstreut und uns überzeugt, es doch einmal miteinander mittendrin zu versuchen.

Von links nach rechts: Carmen Scheidtweiler, Klaus Heinen und Meiry Hakimi

Dass dieses Fest am 16. Juli 2017 zu einem so schönen Begegnungsfest werden konnte, daran haben viele einen Anteil – alle Organisatoren, Helferinnen und Helfer, die wir nicht einzeln aufzählen, denn die Gefahr ist zu groß, jemanden zu vergessen. Es haben zuviele einen Anteil, viele Menschen haben sich auf die ein oder andere Art eingebracht und zum Gelingen beigetragen. Vor allem aber haben alle Bürgerinnen und Bürger Schwalmtals, die gekommen sind, um mit uns miteinander mittendrin zu feiern, diesen Nachmittag zu einem ganz Besonderen gemacht.

Danke Schwalmtal. 

Männerkleidung gesucht

Flüchtlinge aus der Subsahara, die in Marokko feststecken, brauchen dringend Kleidung. Der Asylkreis unterstützt eine  Initiative der Ev. Kirche und versucht, zu helfen. Gebraucht werden:

  • – Herrenschuhe in den Größen 40 bis 45, am besten Wanderschuhe in der Art von Basketballschuhen (bitte in Plastikbeuteln verpacken)
  • – Herren-T-Shirts, -Hemden und -Pullover in den Größen M,  L, XL, 2XL
  • – Herrenunterwäsche in den Größen  4-6
  • – Herrenhosen, bevorzugt Jeans in den Größen 40 -45

Achim Schwabe nimmt alle Kleidungsspenden gerne im Uranusweg 2, Schwalmtal-Amern an.

 

Über den Tellerrand: Grillen im Regen

So richtig fair fanden wir das nicht – die ganze Woche zuvor war schönstes Sommerwetter und jetzt – einen Tag später – scheint die Sonne auch wieder. Sie schien auch gestern beim Abbauen bereits wieder. Nur während unseres Grillevents selbst, da regnete es ohne Unterlass und in Strömen. Aber wir machten das Beste draus und waren im Innenhof der evangelischen  Kirche in Amern mit direkt anschließendem großen Raum im Trockenen schließlich ausgesprochen gut aufgehoben.  Alle Gäste begrüßten wir herzlich im großen Saal des Gemeindezentrums. Danke, dass wir am Kockskamp zu Gast sein durften.

Und auch unserem Griller hatten wir einen halbwegs trockenen Unterstand gebaut.

Anders als sonst bei unseren Kochevents haben wir dieses Mal nicht gemeinsam gekocht, sondern einfach nur zusammen gesessen, gegessen, geredet, gelacht und gefeiert. Wir vom ÜdTk-Team hatten das Fleisch und die Getränke besorgt und alle, die gekommen waren, haben etwas aus ihrem Heimatland zum Buffet beigesteuert. Mit jedem Gast der kam, wurde es länger und bunter.

Hier ein paar Nahaufnahmen, für alle, die sich gerne den Appetit anregen lassen. Humus, Tabouleh, Linsen- und Nudelsalat, Mozzarella-Tomaten und der leckerste Salat überhaupt, dessen Name ich nicht kenne. Syrien, Iran, Italien, Deutschland, Pakistan – alles dabei und eines leckerer als das andere.

Und auch auf dem Grill ging es international zu: Würstchen, die wir Deutschen noch nie gegessen hatten – selbstverständlich Halal – Köftespieße und Geflügelspieße mit Gemüse.

Grillen ist toll. Essen ist toll. Über den Tellerrand kochen ist toll. Aber am tollsten sind die Menschen. Und die waren natürlich auch da. 🙂

Am Ende des Tages klarte dann das Wetter doch noch wieder auf. Draußen ergab sich ein spontaner Basketballlehrgang und die Kinder spielten Fußball. Leider war dann mein Akku leer, so dass ich diese Szenen  nicht fotografiert habe. Aber soviel kann ich sagen: Echte Talente gibt’s bei uns in Schwalmtal. 🙂

Es waren schöne Stunden und wir waren eine tolle Truppe. (Das Foto ist leider nicht ganz komplett – etliche  Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten entweder gerade Fußball spielen, waren anderweitig beschäftitg, wollten nicht aufs Bild oder mussten dieses Foto machen.)

Danke an alle, die dabei waren und danke an alle, die so leckere Grillbeilagen mitgebracht haben.

 

 

 

 

Sportfreunde Waldniel Turnierzweiter!

Es war der Tag der Achten … 🙂 Zum achten Mal in Folge veranstalteten die Alten Herren der SW Elmpt den schon legendären Bäcker Cup – ein vom ortsansässigen Bäcker Achten gesponsertes Kleinfeldturnier. Mit dabei waren acht Mannschaften, darunter auch unsere Sportfreunde Waldniel, die mit einem Team aus acht Männern anreisten.

Betreut wurden sie an diesem Tag zunächst von Frank Mestmäcker, der auch alle Fotos gemacht hat und der Trainer Meiry Hakimi am Anfang vertreten hatte, weil er aus dienstlichen Gründen erst später kommen konnte.  Er kam dann sofort von der Arbeit auf den Sportplatz „geflogen“, was auch erklärt, warum er in so feinem Zwirn am Spielfeldrand dirigierte.

Gespielt wurde wie gesagt auf kleinem Feld in zwei Gruppen à vier Mannschaften. Jedes Spiel dauerte 20 Minuten. Die Ergebnisse der Gruppenspiele ergaben die nächsten Begegnungen. Die jeweils Gruppenvierten spielten um Platz 7 und 8, die dritten kämpften um Platz 5 und 6, die Zweitplatzierten spielten die Plätze 3 und 4 unter sich aus und die Gruppensieger der beiden Gruppen bestritten das Endspiel um Platz 1 und 2.

Ein  ganz besonders treuer Fan war ebenfalls aus Waldniel angereist und verfolgte das Geschehen auf dem Platz:

Wie gewohnt zeigte unsere Mannschaft großen Einsatz.

Unsere Jungs liefen und liefen und liefen und waren oft schneller als die gegnerischen Mannschaften. Aber man muss dazu sagen: sie waren auch deutlich jünger. 😉 Und wenn die anderen doch mal weglaufen wollten, dann wurden sie einfach festgehalten. Das folgende Foto trägt den Titel: Erwischt. 🙂

Dennoch – die SF Waldniel spielten guten Fußball und wurden am Ende dafür belohnt. Die Sieger in beiden Gruppen waren – TUSCH – in Gruppe 1 unsere Jungs, die Sportfreunde Waldniel und in Gruppe 2 die Männer vom SC Waldniel.

So nah dran waren wir noch nie an einem Turniersieg und Coach Meiry überlegte auch fieberhaft, wie man das Turnier wohl gewinnen könnte.

Aber am Ende gewann dann doch der SC Waldniel mit 2:1 und konnte mit diesem Sieg den Wanderpokal verteidigen, denn auch im vergangenen Jahr hatte der SC das Turnier für sich entscheiden können.

Die Sportfreunde Waldniel freuten sich sehr über einen mehr als achtbaren zweiten Platz und über eine leckere Fußballtorte, die beim Zuckerfest heute oder morgen sicher mit Genuss verspeist werden wird.

Unsere Spieler waren müde, aber auch alle sehr zufrieden und posierten gerne für die Kamera.

Am Ende des Tages fuhr eine sehr glückliche Mannschaft zufrieden wieder nach Hause.

Sprachhilfen für Geflüchtete

Im Rahmen eines Hochschulseminars bei Prof. Berkenbusch an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entstanden wirklich praktische Sprachhilfen für Geflüchtete, die ihnen die Kommunikation im Alltag wirklich erleichtern können.

Es handelt sich um ein Postkarten-Set mit Sprachhilfen für den Alltag in Deutsch, Englisch und Arabisch. Die Vokabelkarten enthalten Ausdrücke und Formulierungen zu einzelnen alltäglichen
Gesprächssituationen z.B. in der Bäckerei, in der Apotheke, in der Bank oder im Café.

Es geht vor allem darum, in Alltagssituationen den neu Angekommenen sowie den jeweiligen Gesprächspartnern die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Darüber hinaus
können die Karten mit den nach Themen geordneten Informationen als Arbeitsmittel beim Vokabel-Lernen sehr hilfreich sein.

1 Set beinhaltet 10 Themenbereiche und kostet pro Set € 1,80 plus Versand und Mwst. Bestellungen sind ab 10 Sets möglich.

Weitere Informationen und Bestellung: www.dialog-sprachhilfen.de

 

Deutsch-Arabisch: Wir sehen alle denselben Mond

Im Sommer 2015 kamen viele Flüchtlinge nach Waldniel. Einen davon lernte Biggi Mestmäcker, Mitglied im Asylkreis, näher kennen. Sie freundeten sich an und später zog er in das Haus der Familie Mestmäcker. Nach seiner Anerkennung als Flüchtling half sie ihm, den Nachzug seiner Familie zu organisieren. Niemand ahnte, wie schwierig das werden würde und was für eine große emotionale Belastung auf alle Beteiligten warten würde.

Biggi Mestmäcker hat diese Geschichte aufgeschrieben.  ‚Wir sehen alle denselben Mond‘ ist ein authentischer Bericht über die nervenaufreibende Organisation dieser Familienzusammenführung.

Über die Entstehung des zweisprachigen Buches – deutsch-arabisch – hat sie hier geschrieben. Ein lesenswerter Beitrag.

‚Wir sehen alle denselben Mond‘ beschreibt die Geschichte einer Familie, die ihr neues Zuhause im Herzen von Waldniel gefunden haben.

Das Buch kann man hier bestellen.

 

Jetzt anmelden: Über den Tellerrand-Grillen

Im vergangenen Jahr waren wir zu Gast beim Über den Tellerrand grillen im Garten von Thomas und Nina. In diesem Jahr gibt’s ein großes Über den Tellerrand Grillen im Hof der evangelischen Kirche am Kockskamp in Amern. Diese Veranstaltung ersetzt unser großes quartalsmäßiges Kochen bei Königs Küchen.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag den 1. Juli. Einzelheiten werden wir hier noch bekannt geben. Aber den Termin sollten sich Interessierte schon einmal merken und sich idealerweise auch schon anmelden. Erfahrungsgemäß sind unsere Über den Tellerrand Events meist sehr schnell ausgebucht.

Anmeldungen bitte per E-Mail oder whatsapp an Kerstin Kessels
E-Mail: UeberdenTellerrand@asylkreis-schwalmtal.de
Mobilnummer: 0176 40566164

Über den Tellerrand kochen: Iran

Nina und Thomas aus Waldniel hatten eingeladen zum ÜberdenTellerrandkochen in ihrer Küche und – dank des schönen Wetters – zum ÜberdenTellerrandessen in ihrem wunderschönen Garten.  Gekocht hat für uns Leila aus dem Iran, Fereidon und Ehsan haben sie nach Kräften bei den Vorbereitungen unterstützt und Berge von Dill klein gezupft sowie eine riesige Menge Knoblauch geschält und gehackt.

Danach haben sie sich aber flugs in den Garten verzogen und Leila die Küche überlassen.

Nina, Biggi und Kerstin wollten Leila gerne beim Kochen helfen, was aber nicht so einfach war.  Aber dann durfen wir Baklawa rollen und Kartoffeln schälen.  🙂

Auch wenn wir uns nicht gerade verausgabt haben bei den Vorbereitungen, so war es doch ganz schön heiß. Was aber eher an den hochsommerlichen Temperaturen lag. Darunter litten jedoch nur wir Deutschen. Die Iranerin Leila fand die Temperaturen, die uns vor den Ventilator trieben, eher angenehm.

Und es machte ihr auch gar nichts aus, am Herd zu stehen und im Wasserdampf ein Pfund Butter zu schmelzen.

Ein ganzes Pfund Butter für die Nachspeise – dieses Tag war für alle, die gerade Diät machen, ein perfekter Cheat-Day. 🙂

Das ist übrigens Ehsan, auch aus dem Iran und eigentlich Koch Nummer zwei an diesem Tag. Wir hatten jedoch den Eindruck, dass er ganz froh war, dass Leila kein Problem damit hatte, das Regiment in der Küche allein zu führen. 😉

Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, es schmeckte auch gut. Es gab eine köstliche, scharfe Suppe, Lammhals, Reis mit dicken Bohnen und Dill, Reis mit Safran, Rosinen und Mandelsplittern und einen Salat aus Oliven, Walnüssen und Granatapfelsauce.

Den Esstisch hatten wir nach draußen in den Garten verlegt. Alle griffen beherzt zu und ließen es sich schmecken.

Alle – bis auf einen. Shawali aus Afghanistan zog sich einsam zurück in die zweite Reihe. Ramadan…

Aber um Punkt 21.45 Uhr kam auch er in den Genuss der iranischen Köstlichkeiten. Leila hatte ihm eine „kleine“ Portion warm gemacht und Shawali ließ es sich schmecken.

Über Tellerrand kochen in Schwalmtal bedankt sich bei Nina und Thomas (er ist leider auf keinem der Fotos, sorry!) für ihre Initiave und für den wirklich schönen Abend. Und danke an Leila für das leckere Essen!