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Über den Tellerrand: Fusionskochen Syrien-Libanon-Palästina-Deutschland

Am 18. März 2017 war es mal wieder soweit – das erste Über den Tellerrand kochen bei Königs Küchen in diesem Jahr. Wir hatten das Jahr mit einer Inventur unserer Lebensmittelvorräte gestartet und dabei festgestellt, dass wir im Laufe der Zeit ziemlich viel Olivenöl, Reis, Grieß und sonstige haltbare Köstlichkeiten angehäuft hatten. Das geschieht, wenn jedes Mal neue Teams einkaufen gehen, die nicht den Überblick haben, was in unseren Vorratskisten alles bereits vorhanden ist. Gertrud Hinkes aus unserem ÜdTk-Orgateam hatte sich dem Problem angenommen, alles erfasst, sortiert und dabei überlegt, was man kochen könnte, um diesen Überschuss ein wenig abzubauen. Denn wir wollen keinesfalls Lebensmittel unnötig wegwerfen müssen. Wir konnten Zachary Mustafa aus Damaskus, der seit einem Jahr bei uns in Waldniel lebt und der bereits einmal mit uns gekocht hatte, dafür gewinnen,  zusammen mit Gertrud ein orientalisch-deutsches Menu zu entwickeln. Was dabei heraus gekommen ist, stellen wir euch und Ihnen nun hier vor.

Klar – auch an diesem Tag ging es nicht nur ums Essen, sondern vor allem auch um Begegnungen. Kochen macht uns uns allen Spaß und  Essen ist zweifelsohne ein Genuss, aber das Wichtigste und der Grund für unser Tun sind die Begegnungen mit den Menschen. Wir wollen Brücken bauen zwischen den Kulturen, wir wollen unseren neuen Mitbürgern, die ihr Heimatland verlassen mussten, helfen, bei uns Fuß zu fassen und wir wollen allen alteingesessenen Waldnielern zeigen, dass die „Neuen“ auch noch etwas ganz anderes sind, als „diese Flüchtlinge“. Es sind Mitbürger, Nachbarn, Kollegen, Bekannte und Freunde.

Es hat sich schon eingebürgert, dass wir zu Beginn der Veranstaltung einen alkoholfreien Cocktail reichen. So kann man in lockerer Runde bereits miteinander anstoßen, während die jeweiligen Chefköche das Menu vorstellen. Dieses Mal war es ein alkoholfreier Mojito.

Während wir an diesem köstlichen Getränk nippten, erklärten uns Gertrud und Zachary, was uns erwartete:

Musghan, eine Teigrolle mit Hähnchenbrust gefüllt, ein traditionelles Gericht aus der palästinensischen Küche. 

Muhammra, eine scharfe Paprikapaste als Vorspeise aus Syrien.

Von Gertrud selbstgebackenes Fladenbrot, wie man es in vielen Ländern der Erde kennt und isst.

Auberginen und Artischockenböden gefüllt mit Hackfleisch, wie man sie im Libanon und in Syrien isst. Als Beilage Reis mit Fadennudeln, als nach klassischer syrischer Zubereitungsart.

Dazu gab es noch einen warmen Bulgursalat mit Röstgemüse, der in seiner Zusammensetzung und Würzung auch orientalisch anmutete, aber dessen Rezept keinem Land zuzuordnen ist.

Und zum Dessert Marzipan-Grieß-Flammeri mit Kirschen aus Deutschland.

Alles zusammen war dieses Menu ‚fusion cooking‘ at it’s best. Und sooo lecker. 🙂

Erdacht und komponiert wurde es von den beiden Chefköchen dieses Events, von Gertrud und Zachary, die nach getaner Arbeit beide erschöpft, aber glücklich und zufrieden das Büffet eröffneten.

Sie hatten sicher die meiste Arbeit und mit der Verantwortung für gutes Gelingen auch den nervenaufreibendsten Job. Aber sie hatten auch viele Helfer. Menschen aus Deutschland, Syrien, Pakistan und dem Iran waren gekommen und alle gemeinsam zu kochen. Sie schnippelten und schälten, sie zerkleinerten Gewürze, sie wickelten Hähnenfleisch in Teigrollen ein, sie brutzelten unzählige Auberginenscheiben in Öl und sie verarbeiteten einen riesigen Berg Paprika zu einem Brei, der in jedem Tatort hätte mitspielen können. 😉

Während also all diese netten Menschen dafür sorgten, dass wir am Ende des Tages gemeinsam essen konnten, entstand an anderer Stelle unsere Tischdeko. Unsere „Deko-Beauftragte“ Susanne hatte wunderschöne Tulpen, Rosen und Zweige mitgebracht, aus denen eine zauberhafte Frühlingsdeko entstand. Für die Rosen geht ein dickes Dankeschön an den Blumenladen „Blumentopf“ in der  Krefelder Str. 103 in 41063 Mönchengladbach, direkt am Real-Kaufhaus, denn sie wurden uns von dem freundlichen Händler geschenkt!! Susanne und Razan machten auf jeden Fall wunderschönen Tischschmuck daraus.

So lange das Essen noch nicht fertig war, bewunderten alle die schön eingedeckten Tische. Aber als wir dann alle da saßen und aßen, liefen Mushgan, Muhammra und Co. doch den Blumen den Rang ab. Alle hatten nur noch Augen für das, was auf ihren Tellern lag. 🙂

Alle Rezepte, bzw. die Zutatenlisten könnt ihr hier als PDF herunterladen.

Und wer jetzt immer noch nicht genug gesehen hat – hier sind sie alle – die Bilder unseres ersten Über den Tellerrand Fusionskochens.

 

 

 

 

 

Verständigungshilfe für Elterngespräche in der Kita

Für das Gespräch mit fremdsprachigen Eltern hat der Setzer Verlag eine umfassende Verständigungshilfe mit Bildern und kurzen Untertiteln in Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Farsi verlegt. Der Ordner Kita-tıp ermöglicht mit rund 550 anschaulichen Zeichnungen einen niederschwelligen Zugang im Elterngespräch, darüber hinaus oftmals eine Basisverständigung auch mit Eltern anderer Sprachen. Auf 135 Seiten werden unter anderem Themen wie Aufnahme in die Kita, Angebote der Kita, Krankheit und Entschuldigung, Spiel- und Bastelmaterial, Kleidung, Ernährung, Eltern in der Kita, Anregungen für Zuhause, Verhalten und Entwicklung,

Das Projekt Kita-tıp des Vereins Bild und Sprache e.V. entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bildung und Erziehung, Abteilung Kindertageseinrichtungen, der Stadt Waiblingen und wurde gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und ist erschienen im Setzer Verlag.

Auf der  Website des Verlages stehen Kopiervorlagen zum kostenlosen Download in vielen Sprachen bereit.

Den vollständigen Ordner Kita-tıp kann man kaufen – er ist im Buchhandel erhältlich für 24,90 €.

Ebenso wurden für das Elterngespräch Verständigungshilfen für das Baby– und Schulalter entwickelt sowie die bebilderten Dolmetscher für den Arztbesuch tıp doc. Ganz neu ist darunter auch das Buch tıp doc Psychiatrie in 14! Sprachen. Beachten Sie bitte auch unsere Patientenfragebögen in über 25 Sprachen zum kostenlosen Download vor dem Arztbesuch, darunter auch in mehreren afrikanischen Sprachen wie Tigrinya, Amharisch, Somali, demnächst noch Fula, Mandinko und Yoruba.

Jetzt anmelden! ÜberdenTellerrandkochen: Orientalische Küche

Am 18. März 2017 ist es endlich wieder soweit: Wir kochen im Küchenstudio von Königs Küchen in Niederkrüchten. Chefköchin und Chefkoch sind Gertrud Hinkes und Ahmad Zachary Mustafa. Das Menu haben die Deutsche und der Syrer gemeinsam kreiiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gemeinsam Gerichte aus Palästina, Syrien und dem Libanon zubereiten. Das Dessert wird eine eher deutsche Kreation sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Kochevent, das in einem gemeinsamen Essen seinen Abschluss finden wird.

Wir vom Über den Tellerrand-Team freuen uns wieder auf viele Menschen aus Waldniel und aus der ganzen Welt. Und wer Lust hat, einmal bei sich zu Hause über den Tellerrand zu kochen, der spreche uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung und stellen auch gerne Kontakte für Sie her.

Die Kosten belaufen sich auf € 18,- pro deutschem Teilnehmer.
Geflüchtete Menschen zahlen € 3,-.

Beginn: 15.30 Uhr

Wir freuen uns auf neue Gesichter! Anmeldungen bitte bis zum 12.3.17 bei Kerstin Kessels, Telefon/Whatsapp 0176 40566164 oder per E-Mail.

Und so waren die bisherigen Events:

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Firma Tredy: Nachhaltig. Unkompliziert. Großzügig.

Foto: (c) Heike Ahlen

Da staunten wir nicht schlecht, als uns unlängst Peter Lehnert aus Nettetal kontaktierte und uns PCs und Monitore, also vollständige Computeranlagen für unsere geflüchteten Mitbürger anbot. Die Firma Tredy fashion aus Brüggen hat ihre EDV modernisiert und die alten Geräte nicht entsorgt, sondern gespendet. Uns freut dieser nachhaltige Umgang mit dem Inventar sehr. Und ganz sicher werden wir auch einige Menschen sehr glücklich machen, wenn wir sie mit voll funktionsfähigen und noch wirklich guten Rechnern ausstatten können. Diese Rechner werden wir an Menschen geben, die sie gerade gut für Schule oder Ausbildung gebrauchen können.

Gefreut haben wir uns auch darüber, dass Peter Lehnert in Nettetal nicht nur vor seiner eigenen Tür kehrt oder besser gesagt, hilft, sondern auch über die Grenzen seiner Stadt blickt und an uns hier in Schwalmtal gedacht hat.

Wir sagen – auch im Namen derer, die wir nun mit den Rechnern ausstatten können – herzlichen Dank an Tredy fashion und Peter Lehnert.

Lehnert betreibt übrigens das Internetportal fluechtlingshilfe-kreis-viersen.de und schreibt dort auch über diese gar nicht kleine Spende der Firma Tredy. Auch die Rheinische Post hat berichtet.


 

 

Klein aber fein über den Tellerrand gekocht

Im November gab es ein kleines ÜberdenTellerrand-Kochen bei einer Waldnieler Bürgerin. Klein nur im Sinne der Personenzahl. In Wahrheit ist es ganz groß, wenn eine Frau allein sich entscheidet: Ich will jetzt Über den Tellerrand kochen, ich möchte neue Menschen kennenlernen. Daniela hat uns dankenswerterweise auch einen kleinen Bericht geschickt.

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Am 13.11.16 wurde in meiner Küche über den Tellerrand gekocht und zwar bis nach Syrien. Mit Zachary hatten wir einen in diesem Thema erfahrenen Koch, den auch die Vorgabe, ein vegetarisches Menü zusammen zu stellen, nicht aus der Ruhe brachte.

Eine Woche vorher durfte ich mich bereits von seinem Können in der Küche überzeugen, als wir uns bei allerlei syrischen Köstlichkeiten zum ersten Kennenlernen trafen. Bei dem Treffen lernte ich auch gleich Abdullah, den „Kochassistenten“ kennen.

Am Tag des großen Kochens vervollständigte meine Freundin Nicola das Kochquartett und wir schälten, schnibbelten, hackten, kochten, frittierten, rührten und amüsierten uns prächtig. Die Kapazitäten meiner Ein-Personen-Küche wurden sowohl platztechnisch als auch ausstattungstechnisch voll ausgeschöpft.

Die angerichtete Tafel war rein optisch schon ein Genuss und geschmacklich einfach nur lecker. Neben zwei Cremes auf Auberginenbasis [Moutabel], gab es frittierte Auberginen, selbstgemachte Brotchips [Fatoush], frischen Salat, frittierten Blumenkohl mit einer sensationellen Yoghurt-Sesamcreme – mein absoluter Favorit!!! – und ein äußerst köstliches, warmes Bohnen-Tomaten-Gericht.

Alles in allem war es ein schöner, witziger, interessanter, leckerer und auch berührender Abend.

Danke an alle Beteiligten!

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Leider gibt es keine Bilder. Daniela schrieb in ihrer Mail: „Leider haben wir keine Fotos.  [ … ] denn wir waren einfach zu beschäftigt mit Kochen und Reden, als dass wir viele Fotos hätten machen können.“

Wir vom ÜberdenTellerand-Team finden: Genau so muss es sein. Da verzichten wir doch sehr sehr gerne auf Fotos. Vielen Dank liebe Daniela für den Bericht!
 

 

 

Breakfast for women – Frauenfrühstück

A new offer for women in Schwalmtal: Women’s breakfast for the refugee women living in Schwalmtal. Every third Wednesday a month we invite you to a women’s breakfast in the Catholic „Pfarrheim“ behind the Catholic Church. This project is supported by the Schwalmtaler Tafel.

You are welcome!

Do you have any questions? Then please call

Dorothee Wolters, 0 21 63/4 53 35

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Ein neues Angebot für Frauen in Schwalmtal: Frauenfrühstück für die in Schwalmtal lebenden Flüchtlingsfrauen. Einmal im Monat laden wir zu einem Frauenfrühstück ins katholische Pfarrheim hinter der katholischen Kirche.  Unterstützt wird dieses Projekt von der Schwalmtaler Tafel.

Das Frühstück findet jeden dritten Mittwoch im Pfarrheim hinter der katholischen Kirche statt.

Herzliche Einladung!

Sie haben noch Fragen? Dann melden Sie sich bitte bei

Dorothee Wolters, 0 21 63/4 53 35

 

 

Im Team über den Tellerrand gekocht

logotellerrandblogAls wir vom Über den Tellerrand kochen-Orgateam vor einigen Wochen Hanaa Alhannoun fragten, ob sie nicht am 8. Oktober unsere Chefköchin sein und gemeinsam mit ihrem Mann Saeed Alhannoun und Zachary Mustafa als ihre Assistenten ein syrisches Menu kochen wolle, sagte sie freudig zu und die beiden anderen schluckten erst einmal:

Assistenten? Ihr Boss eine Frau?

Ja. Genau. 🙂

Gemeinsam erarbeiteten sie ein Menu, dass auch für diejenigen unter uns, die schon häufig syrisch gegessen haben, noch Neues enthielt. Aber dazu später mehr.

KuechenKoenigsZu Gast waren wir wieder bei Königs Küchen in Niederkrüchten, die uns voller Vertrauen ihr vollständig eingerichetetes Küchenstudio überlassen haben und uns auch sonst durch etliche Sachspenden und organisatorische Hilfestellungen unterstützten. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass Über den Tellerrand Schwalmtal in Dorothee und Theo Königs so engagierte Partner gefunden hat. Auch an dieser Stelle einmal mehr: Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dieses Mal dabei waren:

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Um 15 Uhr ging es offiziell los, schon um 14 Uhr waren unsere Vorbereitungen in vollem Gange. Geschäftiges Treiben des Kochtrios an der Kochinsel.

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Gegenüber wurden die Willkommensdrinks vorbereitet:

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Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und hat allen geschmeckt.

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Auch die Kinder fanden unseren selbstgemachten alkoholfreien Hugo lecker und waren stolz wie Bolle, dass sie auch ein Glas bekamen.

Ja – wir hatten zum ersten Mal mehrere Kinder dabei und dank unserer Idee eines Kindertisches mit Malstiften, Skubidoo-Bändern, Legokisten und Spielen war das überhaupt kein Problem. Stundenlang haben sich die Kinder beschäftigt und sich weder gelangweilt, noch gestört. Im Gegenteil, auch die Erwachsenen hatten Spaß am Kindertisch gegen die kleinen Syrerinnen Samaa und Rouya ihre Geschicklichkeit im Spiel unter Beweis zu stellen.

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Leider haben wir keine Fotos von diesem Tisch gemacht, als er voll gebaut war mit phantasievollen Legolandschaften und auch keine von den spannenden Spielduellen zwischen Erwachsenen und Kindern.

Währenddessen waren die Vorbereitungen für unser syrisches Menu in vollem Gange. Da wurde geschnippelt, gekocht, gerührt und unsere Chefköchin Hanaa hatte alles im Griff.

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Zwei mussten leider draußen bleiben:

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Blumenkohl und Auberginen wurden vor der Tür im Freien frittiert, um die Ausstellungsräume zu schonen und weder Gäste, noch die Mitarbeiter des Unternehmens am nächsten Werktag nicht mit Frittiergerüchen zu belasten.

Viel früher als bei den letzten Malen – ein Ergebnis der hervorragenden Zeitplanung der Chefköchin – war alles fertig und wartete darauf, von den hungrigen Teilnehmern gegessen zu werden.

Es gab syrisches Moussaka, mit Öl, Zitrone und Knoblauch angemachte Artischockenherzen, frittierten Blumenkohl in einer Sauce aus Tahina und Joghurt, Spinatsalat, Humus, Moutabal und Salat als Appetizer, Okra mit Lammfleisch und Hanaas köstlichem Reis – viele haben sich begeistert das Rezept notiert – und zum Dessert Zacharys Süßspeise mit Pistazien. Es war LECKER!

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Die ganzen Köstlichkeiten passten gar nicht auf unsere vorbereiteten Tische, so dass wir spontan noch einen weiteren Tisch aufgebaut haben.

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Aber dann stand einem köstlichen Abendessen in entspannter Atmosphäre und mit netten Menschen nichts mehr im Wege.

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Weil wir so viel früher mit dem Kochen fertig waren als bei den Malen zuvor, gab es nach dem Essen noch ganz viel Zeit zum gemütlichen Zusammensitzen und für viele Gespräche. Am Ende des Abends war gab es bereits neue Pläne für zukünftige private Kochevents und vor allem war die einhellige Meinung: Das war ein schöner Tag!

Dear Hanaa, thanks a lot for this cooking event, you were marvellous and your whole menu was really delicious!

Saeed und Zachary – danke, dass ihr Hanaa unterstützt habt und gemeinsam als Team dieses Über den Tellerrand kochen zu dem gemacht habt, was es war: großartig, entspannt und rundum einfach gelungen.

Ein ganz besonders dickes Dankeschön an Dorothee und Theo Königs, die an diesem Tag aus Termingründen nicht dabei sein konnten, und uns voller Vertrauen die Schlüssel überlassen haben.

Zachary sucht übrigens dringend eine kleine Wohnung für eine Person in Waldniel. Falls jemand etwas hört oder weiß – bitte eine Nachricht in die Kommentare oder an bm@asylkreis-schwalmtal.de. Vielen Dank!

Warning: Beware of fraud calls / Warnung vor falschen Telefonanrufen!

Currently, criminals are once again threatening people from abroad living in Germany. The callers force the recipients of the call to pay a certain fine. By a technical procedure, called Call-ID-spoofing, the people receiving such calls see telephone numbers of the Federal Office for Migration and refugees (BAMF) on their telephone displays.

Please be assured that no such calls will ever be made by the BAMF or other public authorities in Germany. If you receive such a call, please just disconnect the line and do not pay any money!

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Derzeit bedrohen Kriminelle wieder in Deutschland lebende ausländische Staatsangehörige. Die Anrufer zwingen die Personen dazu, einen bestimmten Geldbetrag zu überweisen. Über ein technisches Verfahren, das sog. Call-ID-Spoofing, sehen die Angerufenen auf ihren Telefondisplays Nummern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Wir weisen darauf hin, dass diese Anrufe nicht vom Bundesamt stammen. Das Bundesamt und andere Behörden in Deutschland werden niemals derartige Telefonanrufe tätigen.

Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und leisten Sie auf keinen Fall Geldzahlungen!

 

Video: Asyl in Deutschland – das Interview

This video is an information film for refugees in Germany. It explains everything about the hearing /interview at the German Federal Office for Migration and Refugees/BAMF.  All refugees should watch. It’s available in more than 15 languages. You can choose your language at the left side.

Click here to watch the video.