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Über den Tellerrand: Albanien

logotellerrandblogUnser letztes großes Kochevent des Jahres fand am 10. Dezember 2016 im Küchenstudio von Königs Küchen statt.  Dieses Mal standen mal wieder Köstlichkeiten aus Albaniens Küche auf dem Speiseplan. Chefköchinnen waren Mirela Zhapaij und Ermelinda Tatraku aus Albanien, unterstützt wurden sie Lindas Mutter sowie von unserem Orga-Team-Mitglied Gertrud. Gertrud brachte ihre ganze professionelle Organisationserfahrung mit ein und so war der gesamte Tag von A bis Z hervorragend organisiert.

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Mirela und Linda haben ihre Sache ganz großartig gemacht und uns mit ihren albanischen Köstlichkeiten mehr als verwöhnt. Vielen Dank für einen großartigen Nachmittag.

Wer einen ausführlichen Bericht mit sehr vielen Fotos lesen will, findet ihn dieses Mal hier im Blog der Firma Königs Küchen.

Und hier sind alle Rezepte dieses Kochevents.

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Mit diesem Bild von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres letzten Kochens 2016 möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Menschen aller Nationen bedanken, die in diesem Jahr mit uns über den Tellerrand gekocht haben. Und wir hoffen, dass es auch im neuen Jahr wieder eine Menge Menschen sein werden, die mit uns gemeinsam ein Ziel haben: #maketheworldabetterplate.

Und wir bedanken uns sehr sehr herzlich bei Dorothee und Theo Königs von Königs Küchen, die uns so sehr unterstützen und uns ihr Küchenstudio in Niederkrüchten-Birth kostenlos und vertrauensvoll zur Verfügung stellen. Vielen, vielen Dank!

Das ÜberdenTellerrand-Team Schwalmtal wünscht allen frohe Weihnachten und ein gesundes, friedliches neues Jahr.

 

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Jetzt anmelden! Über den Tellerrand kochen: Albanien

Zum letzten Mal in diesem Jahr: Am Samstag, den 10.12.2016 ab 15 Uhr kochen wir zum letzten Mal in diesem Jahr im Küchenstudio von Königs Küchen  über den Tellerrand.

Chefköchinnen werden dieses Mal Mirella Zhapej und Ermelinda Tatraku aus Albanien sein. Wir freuen uns schon sehr auf neue Eindrücke und Genüsse.

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Wir vom Über den Tellerrand-Team sind glücklich, wenn sich auch aus diesem Event wieder neue Kontakte ergeben und die Menschen aus Waldniel und Umgebung Lust bekommen, auch einmal zu Hause im privaten Rahmen über den Tellerrand zu kochen.

Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung und stellen auch gerne Kontakte für Sie her.

Mehr zum Event und zum geplanten Menu findet man hier im Blog von Königs.

Wir freuen uns auf neue Gesichter! Anmeldungen bitte bei Kerstin Kessels, Telefon/Whatsapp 0176 40566164 oder per E-Mail.

Und so waren die bisherigen Events:

Über den Tellerrand kochen bei Königs Küchen am

 

Über den Tellerrand kochen: Albanien

Bereits im Herbst fand ein großes albanisches ÜberdenTellerrandkochen statt. Gekocht wurde bei Familie Scholz in Schwalmtal-Schagen, Heike Scholz-Döblin schickte uns diesen Gastbeitrag:

Das Kochteam stellten die Familien Terziu und Zhapaji aus Albanien. Aleko und Erida Terziu hatten ihre Kinder Bruno (10), Brajan (6) und Anasrasia (3 Monate=) mitgebracht. Ilirjan und Mirella Zhapaji waren mit Klodian (14) und Kliti (6) gekommen. Insgesamt bestand unsere lebhafte Gesellschaft aus 6 Erwachsenen und 8 Kindern.

Mirella (li.) und Erida in Aktion
Mirella (li.) und Erida in Aktion
Auch Ilirjan packt mit an.
Auch Ilirjan packt mit an.

Es begann um 13 Uhr – nach dreimaligem Hin- und Herfahren waren alle erwartungsvoll in Schagen angekommen. Gekocht wurde  von 14 bis 20 Uhr!!! – Dann waren alle Köstlichkeiten zubereitet, alles war fertig und das Essen konnte beginnen.

Und das waren die Köstlichkeiten, die entstanden waren:

Kulac (mi cedije) – Kulatsch

Kulac ist ein Maisfladenbrot, das als Beilage gegessen wird. Es wird auf Blech gebacken und dann in kleine Stücke gerupft. Danach gibt man es in einen Sud aus Zwiebeln, Wasser, Oregano und Salz und lässt es dort eine Weile ziehen, bevor man es verzehrt.

Puldeti

Puldeti ist Truthahnfleisch mit Orangen und Minze. Die Putenfilets werden im Wasser gekocht, dann im Bräter mit Orangenscheiben und Pfefferminze bedeckt im Backofen fertig gegart.

Dollmo

Dollmo sind mit Reis, Tomate und Knoblauch gefüllte Kohlblätter. Es war gar nicht so leicht, die Kohlblätter einzeln und intakt abzulösen. Auch nach langem Kochen blieb es schwierig. Diue gefüllten Kohlpakete wurden danach noch mit Wasser bedeckt im Topf zu Ende gekocht.

Byrek

Es war echt lecker, ganz besonders das Byrek mit Spinat: ich hatte vorher noch nie gesehen, wie man selbst Blätterteig macht, doch das dauert und braucht „Muckies“. Ich wusste nicht, dass Blätterteig nur aus Mehl, Wasser, Öl und Salz besteht. Das Kneten der zähen Masse sieht schon anstrengend aus, der ganze Teig wurde in 8 Kugeln aufgeteilt, jede ergab beim anschließend echt schweißtreibenden hauchdünnen Auswellen eine Schicht: 4 dieser Teigschichten bildeten den Boden, dazwischen die Spinatmasse aus frischen Spinatblättern, obenauf nochmal 4 Teigschichten.

Salc Kosi

Für dieses Tsatsiki haben wir eine Riesenmenge Knoblauch verarbeitet. Es war aber wirklich lecker! Vampire sind in dieser Nacht ganz sicher nicht gekommen.

Bunte Obst- und Gemüsesalate

Hier fehlen uns zwar die albanischen Namen, aber zu diesen Salaten muss man nicht viele Worte machen. Sie schmeckten so toll wie sie optisch großartig aussahen!!

Revani

Für den Nachtisch wurden Milch, Wasser, Zucker und Speisestärke zu gleichen Teilen mit etwas Butter gekocht. Es entstand eine Masse, die – ist echt so! – einen sofort an Pattex erinnert. Sie wurde danach auf dem Backblech am Boden!!! (mangels Platz auf allen Küchentischen) durchgeknetet und in unsere größte Auflaufform gefüllt, dann im Backofen gebacken, lecker knusprig obendrauf, für deutschen Gaumen supersüß.

Alles in allem war all unser Kücheninventar im Einsatz, zudem wurden weitere Bräter und Töpfe von Keller herangeschafft… So viele aufwändige Gerichte zeitgleich, das hatte unsere Küche noch nie gesehen.

Mit dieser Vielzahl an Gerichten hätte man über 30 Leute satt bekommen, jeder nahm noch Mengen mit nach Hause. Bei uns gab es die ganze Woche danach noch leckeres albanisches Essen. Kommentar meines ältesten Sohnes. „ Mama, Du könntest auch mal so lecker kochen.“

Während unserer Kochaktion hatten die Kinder viel Spaß beim Kürbisse schnitzen, im Garten zusammen mit den Vätern. Und natürlich durften sie ihre Kürbisse auch mit nach Hause nehmen.

Es war ein toller Tag und wir hatten wirklich viel Spaß miteinander.

Vielen Dank für den Bericht und die vielen Bilder liebe Heike!

Über den Tellerrand: Plätzchenbacken mit drei Nationen

Ein Gastbeitrag von Magdalena Reiss.

Inspiriert von dem bundesweiten Kochprojekt „Über den Tellerrand“ am 06. Dezember ( #maketheworldabetterplate ) fanden wir es als Familie eine sehr schöne Idee, uns an diesem Tag auch zu beteiligen.  Wir organisierten ein Plätzchen-Back-Projekt im kleineren, privaten Rahmen und terminierten es auch auf den 6.12.

Unsere Gäste waren eine Familie aus dem Iran mit einer 15-jährigen Tochter und eine Familie aus Albanien mit 2 Schulkindern und einem Baby. Wir selbst sind eine Familie mit zwei nahezu erwachsenen Kindern.   IMG_2270

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Nach anfänglichem noch zaghaftem Kennenlernen – vor allem die kleineren beiden Kinder brauchten eine Weile – verwandelte sich unsere Küche in eine Weihnachtsbäckerei. Da wurde geknetet, gerollt und ausgestochen bis die ersten Backbleche mit sehenswerten Weihnachtsplätzchen gefüllt und im Ofen waren.

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Nach dem Backen folgte das fantasievolle Dekorieren. Die beiden Jungen Bruno und Brajan entschieden sich nach einer Weile oder anders ausgedrückt – nach zwei Blechen Kekse, ihre Fingerfertigkeit jetzt besser beim Bauen mit Legosteinen einzusetzen.

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Faryal, die Tochter der iranischen Familie erwies sich als begnadete Konditorin und hatte sehr viel Spaß daran, das Gebäck zu verschönern.

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Während die Frauen die Back-und Dekorzutaten begutachteten und noch warmes Gebäck probierten, nahmen die Männer eine Kostprobe von den zahlreichen Kuchen. Das Baby Antastasia wurde von Arm zu Arm gereicht und fand das rege Treiben in der Küche sehr aufregend.

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Unser Nachmittag wurde durch ein kleines Klavierkonzert meiner Tochter Michelle abgerundet und wir waren uns einig, das Beisammensein hat uns allen gut getan, obwohl bei der Kommunikation noch viel improvisiert werden musste.

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Das alte Familienrezept für die Plätzchen versuchten wir, in persischer Variante zu Papier zu bringen, da Leila es unbedingt in Kürze ausprobieren möchte.

Unser Fazit ist: Nicht nur das Interesse an den vielfältigen Kochgeheimnissen der beteiligten Familien wurde an dem Nachmittag geweckt, sondern auch das Interesse an den uns fremden Kulturen.

Liebe Magdalena, was für eine schöne Idee und was für ein schönes Über den Tellerrand Projekt. Vielen Dank dafür und vielen Dank auch für deinen schönen Bericht.