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Über den Tellerrand kochen: Pakistan

Schon acht mal zuvor hatten wir im Küchenstudio von Königs Küchen gekocht. Und doch war unser Event am 18.11.17 eine Premiere: Zum ersten Mal lernten wir die pakistanische Küche kennen. Die fehlte bisher noch auf unserem internationalen Speiseplan. Chefkoch und -köchin waren Mohammad Hanif und seine Frau Noureen. Wir müssen den beiden ein ganz großes Kompliment aussprechen  und ihnen wirklich von Herzen danken. Denn sie haben keine Mühen gescheut, uns wirklich kulinarisch nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Hanif – in seiner Heimat war er Koch im eigenen Restaurant – hatte bereits zuhause vieles vorbereitet, damit sein tolles Menu in unseren Zeitplan passte.

So hat er zum Beispiel zuhause schon das Naanbrot gebacken, dass er zum Essen servieren wollte und auch eine weitere Brotspezialität – hauchdünne, knursprig frittierte und unglaublich leckere Brotfladen – brachte er schon fix und fertig mit.

  

Wir waren über 30 Personen und wie immer waren alle schwer beschäftigt mit Schnippeln, Schneiden, Hacken, während Hanif und seine Frau Noureen am Herd standen und kochten.

Knoblauch! Fein gehackt von Marion.

Zachary, der schon oft dabei war und auch schon mehrfach als Chefkoch fungiert hatte, hatte gesagt, dass er gerne einmal „nur“ als Gast dabei sein wollte. Aber er kann das Kochen nicht lassen und fand sich sehr bald an Hanifs und Noureens Seite hinter dem Herd wieder.

Hoorian, die kleine Tochter der Köche hat an diesem Nachmittag wirklich jeden verzaubert.

Und sie hatte selbst alle Hände voll zu tun in der Küche. 😉

Alle zusammen haben dann auch den Tisch gedeckt und ganz wunderbar dekoriert.

Wir haben uns gefreut, dass Aga Laszewski wieder einmal dabei war. Aga ist die einzige hauptamtliche Flüchtlingsbetreuerin in Schwalmtal und wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Herz und Seele der Schwalmtaler Flüchtlingshilfe.

Aga hatte gleich eine ganze Gruppe Freunde mitgebracht. Hanif und Noureen sind die einzigen Pakistanis bei uns im Ort, so dass viele Syrer die Gruppe der Geflüchteten verstärkten. 🙂

Und jetzt zum Wichtigsten vom ganzen Event: das Essen! 🙂

Mughlai Karahi Gosht (Curry mit Hähnenbrust)

Vegetable rice bryani – ein vegetarisches Reisgericht

Hähnchenbrust, Pappadam

Dann gab es noch eine Art Lammkebab und einen höchst interessanten Salat mit Gemüse und Früchten.

Außerdem einen orientalischen Vitamin-Cocktail zur Begrüßung, eine pakistanische Linsensuppe als Vorspeise und Shahai Tukla, einen Brotpudding als Nachspeise. Leider existieren von diesen Köstlichkeiten keine Fotos.

Wir waren eine große Runde, es war recht eng auf den Bänken. Das machte aber nichts. Alle ließen es sich schmecken und genossen das gemeinsam zubereitete Festmahl.

Und weil Hanif und Noureen die ganze Kocherei so perfekt im Griff hatten, waren wir relativ früh fertig mit dem Essen, so dass noch Zeit genug blieb, in fröhlicher Runde zusammenzusitzen, zu reden und zu lachen. Es war ein rundum gelungenes Event. Es gehört zu den schönsten, die wir je hatten.

Danke an alle Beteiligten: an das ÜdtK-Orgateam, an Hanif und Noureen, an alle Gäste und natürlich an Königs Küchen für die erneut vertrauensvolle Gastfreundschaft.

Weil man nie alle Fotos in einen Beitrag packen kann, sind hier noch mal alle Bilder, die gemacht wurden.

 

Über den Tellerrand kochen: Pakistan

Es ist wieder soweit – und zwar zum letzten Mal in diesem Jahr: Wir kochen über den Tellerrand bei Königs Küchen in Niederkrüchten. Am 18. November 2017 geht die kulinarische Reise ins weit entfernte Pakistan.  Es kochen Hanif und seine Frau Noureen, die uns mit pakistanischen Köstlichkeiten ihre Heimat näher bringen wollen. Und keine Angst – sie haben uns versprochen, dass es nicht zuuuu scharf wird, so dass auch empfindlichere deutsche Gaumen das Essen genießen können und Schweißausbrüche hoffentlich ausbleiben werden. 😉

Wer also Lust hat, mit uns gemeinsam zu kochen und zu essen, dabei interessante Gespräche zu führen und fremde Menschen kennenzulernen, der ist herzlich eingeladen, sich anzumelden.

Die Kosten teilen wir wie immer unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf: 18 Euro pro erwachsene Person – Kinder und Geflüchtete zahlen 3 Euro. Im Preis enthalten sind ein Willkommenscocktail, ein (mindestens) dreigängiges Menu, Getränke soviel man will und interessanter Nachmittag und Abend in geselliger und aufgeschlossener Runde.

  • Termin: 18.11.2017, Beginn 15.00 Uhr
  • Ort: Königs Küchen, Niederkrüchten, Annastraße

Anmeldungen sind ab sofort möglich – wir freuen uns auf neue Gesichter! Bitte wenden Sie sich an Kerstin Kessels – whatsapp 0176 40566164 oder per E-Mail: kerstin.kessels@gmx.de.

Beitragsbild: depositphotos.com, Datei-ID:8908976, Urheberrecht:gregory21

Über den Tellerrand kochen: Iran

Nina und Thomas aus Waldniel hatten eingeladen zum ÜberdenTellerrandkochen in ihrer Küche und – dank des schönen Wetters – zum ÜberdenTellerrandessen in ihrem wunderschönen Garten.  Gekocht hat für uns Leila aus dem Iran, Fereidon und Ehsan haben sie nach Kräften bei den Vorbereitungen unterstützt und Berge von Dill klein gezupft sowie eine riesige Menge Knoblauch geschält und gehackt.

Danach haben sie sich aber flugs in den Garten verzogen und Leila die Küche überlassen.

Nina, Biggi und Kerstin wollten Leila gerne beim Kochen helfen, was aber nicht so einfach war.  Aber dann durfen wir Baklawa rollen und Kartoffeln schälen.  🙂

Auch wenn wir uns nicht gerade verausgabt haben bei den Vorbereitungen, so war es doch ganz schön heiß. Was aber eher an den hochsommerlichen Temperaturen lag. Darunter litten jedoch nur wir Deutschen. Die Iranerin Leila fand die Temperaturen, die uns vor den Ventilator trieben, eher angenehm.

Und es machte ihr auch gar nichts aus, am Herd zu stehen und im Wasserdampf ein Pfund Butter zu schmelzen.

Ein ganzes Pfund Butter für die Nachspeise – dieses Tag war für alle, die gerade Diät machen, ein perfekter Cheat-Day. 🙂

Das ist übrigens Ehsan, auch aus dem Iran und eigentlich Koch Nummer zwei an diesem Tag. Wir hatten jedoch den Eindruck, dass er ganz froh war, dass Leila kein Problem damit hatte, das Regiment in der Küche allein zu führen. 😉

Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, es schmeckte auch gut. Es gab eine köstliche, scharfe Suppe, Lammhals, Reis mit dicken Bohnen und Dill, Reis mit Safran, Rosinen und Mandelsplittern und einen Salat aus Oliven, Walnüssen und Granatapfelsauce.

Den Esstisch hatten wir nach draußen in den Garten verlegt. Alle griffen beherzt zu und ließen es sich schmecken.

Alle – bis auf einen. Shawali aus Afghanistan zog sich einsam zurück in die zweite Reihe. Ramadan…

Aber um Punkt 21.45 Uhr kam auch er in den Genuss der iranischen Köstlichkeiten. Leila hatte ihm eine „kleine“ Portion warm gemacht und Shawali ließ es sich schmecken.

Über Tellerrand kochen in Schwalmtal bedankt sich bei Nina und Thomas (er ist leider auf keinem der Fotos, sorry!) für ihre Initiave und für den wirklich schönen Abend. Und danke an Leila für das leckere Essen!

 

Über den Tellerrand: Syrien

Hier kommt ein Bericht zu einem Event, das schon eine Weile zurückliegt. Vielen Dank für diesen Bericht an den Gastgeber Uli Backes. Wobei – eigentlich war er kein Gastgeber, sondern ein Beschenkter. Denn seine Frau Silke hatte ihm ein Über den Tellerrand Event zu Weihnachten geschenkt. Wir finden, das ist eine ganz großartige Geschenkidee, die am 13.2. dann zu einem schönen Tag und Abend wurde.

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Ich finde, wir hatten einen sehr kurzweiligen und gelungen Samstag. Am Samstagmorgen war ich mit meiner Tochter Pauline und Yaman und Saeed zuerst einkaufen. Es lief eigentlich genauso, wie man es uns im Vorfeld bereits angekündigt hatte. Saeed hat insbesondere Petersilie und Zitronen genauestens sortiert. Ich habe versucht, mir die Kriterien erklären zu lassen, aber ich glaube, das verstehe ich nie.

Erstaunlicherweise gab es trotz der vielen Reissorten im türkischen Supermarkt nicht den richtigen Reis. Den gab es dann beim türkischen Einkaufsladen auf der Hindenburgstraße und um die richtigen Cashewkerne zu bekommen, sind wir dann noch zu Real gefahren. Anschließend haben wir alles zu uns gebracht, ausgeladen und uns für 17 Uhr verabredet.

Saeed, Yaman und Abdullah – alle drei aus Syrien – waren pünktlich wie die Maurer. Ich glaube, die nehmen die Pünktlichkeit noch ernster als wir es tun.

In der Küche und im Esszimmer breitete sich dann recht schnell ein kreatives Chaos aus. Zwischendurch mussten wir noch schnell in der Nachbarschaft ein Kräutermesser besorgen und unsere Freundin Birgit musste auf dem Fahrrad noch einen großen Topf mitbringen. Wir waren in Bezug auf große Töpfe und Schüsseln ausgebucht.

Saeed hat souverän den Überblick behalten und Yaman und sein Bruder Abdullah wussten im Großen und im Ganzen eigentlich was zu tun war. So gegen 20:30 Uhr waren wir dann soweit und haben es uns mit Tabouleh, Kabseh, Humus und Moutabal richtig gut gehen lassen.

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Die Kommunikation hat auch viel besser geklappt als erwartet. Ein Highlight war das gegenseitige Aufsagen von arabischen und deutschen Zungenbrechern. Zum Abschluss haben wir dann noch ein kleines Kickerturnier veranstaltet. Also, ein gelungener Abend!

Ich hatte den Eindruck, auch Saeed, Yaman und Abdullah hat es gefallen. Mal sehen, was wir in der Zukunft daraus noch machen können.

 

(Über den Tellerrand) Kochen ist wie zaubern!

Ein Beitrag von Über den Tellerrand-Gastgeberin Anne Passers.

10 Erwachsene und 3 Kleinkinder – das war meine Info an Elias. 🙂 Und dann ging es los: Am 27.2.2016 sind wir Mittags zu viert zum legendären DEPO nach Mönchengladbach gefahren.

IMG_5957Unser Koch Elias hatte eine Liste (und ich KEINEN PLAN, was wir kochen werden) und wir haben dort alles gefunden – nur das Olivenöl wurde als nicht passabel eingestuft, so dass wir dafür noch gezielt eine Aldi Filiale aufsuchten.

Nachdem der Kofferraum SO VOLL war, hatte ich schon beschlossen, dass wir spontan weitere Menschen zum Mitessen einladen sollten.

IMG_5977 Von 16:00 – 19:00 Uhr wurden verschiedenste Dinge parallel zubereitet. Es bestätigte sich erneut, wie detailreich, aufwändig und ansprechend jede Köstlichkeit in der syrischen Küche zubereitet und dekoriert wird. Es gab Tabouleh, Fatoush, Mutabal, Zahra mit Tahin Soße, syrischen Kartoffelsalat (mega lecker und ganz anders als wir das kennen!), Auberginen Salat, Hühnchen in leckerer Marinade und Ouzie, also Reis mit Rinderhack und Erbsen in Blätterteig. Es war so viel, dass ich an dem Abend noch nicht einmal alles probieren konnte. 🙂

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Da sich im Laufe des Nachmittags schon herausstellte, dass wir eigentlich „ganz Schwalmtal“ einladen könnten, vergrößerte sich die Runde ganz automatisch. Meine Mutter Liesel hatte Besuch von Marlene und Konrad. Die beiden waren spontan, kochten mit und waren sofort begeistert aktiv im „Gemüse schnippeln“ und kommunizieren. 🙂
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Kristin und Stefan kamen – wie im Vorfeld geplant – mit ihren beiden Kindern Michel und Henri und unser Sohn Jonas hatte somit sofort Spielgefährten gefunden. Elias, unser Profi-Koch aus Damaskus, seine Frau Mirna und Saeed haben den Überblick beim Kochen behalten und alles soverän angeleitet. Mirnas Bruder Houssam und Ihr Cousin Elias begleiteten den Nachmittag und Abend mit exzellenter Gitarrenmusik. Elias hat in Syrien 3 Jahre klassische Gitarre studiert und das hört man! Zum Glück war auch Aga spontan und kam vorbei, bzw. sammelte noch Yaman ein. Damit waren wir 14 Erwachsene und 3 Kleinkinder und ich musste mit meinem „maximal 10 Personen-Plan“ erneut schmunzeln.
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Fazit: Ich mag diese spontan größer werdenden Runden zu gern. 🙂  Die Freunde meiner Mutter hatten auch schon sämtliche Ideen für Elias berufliches Standbein – sobald all der „paperstuff“ erledigt ist und er hier auch arbeiten darf. Dieses Miteinander Kochen und der Genuss einer anderen kulinarischen Welt ist so eine Bereicherung!

Es muss ja nicht immer so groß ausfallen (die Küche meiner Mutter erlaubt dieses zum Glück). Und jenseits vom Kochen ergaben sich Gespräche und der Genuss sowohl klassischer als auch moderner Musik, und es stellte sich die Frage: Wer traut sich „HELLO“ von Adele zu singen? Da keiner von uns Ihre Stimmlage hat (schade auch…), haben wir andere Lieder gemeinsam gesungen. Meine Mutter hat dann spontan einige Tage später Elias und Houssam in die Viersener Festhalle eingeladen. Dort fand ein Theater-Chanson mit klassischer Musik statt. Wie wundervoll, wenn sich aus einem Abend weitere Dinge ergeben …

DANKE AN ALLE, DIE MITGEMACHT HABEN!

Zum zweiten Mal bei Königs Küchen über den Tellerrand gekocht

logotellerrandblog12.3.2016, 15 Uhr – im normalerweise um diese Zeit verwaisten Küchenstudio von Königs Küchen in KuechenKoenigsNiederkrüchten zeugte geschäftiges Treiben am Nachmittag davon, dass die Über den Tellerrand Community Schwalmtal mal wieder zu Gast sein durfte. Geflüchtete und Beheimatete kamen zusammen, um gemeinsam ein syrisches Dinner zu kochen und einige schöne Stunden zusammen zu verbringen.

Nachdem das erste öffentliche ÜberdenTellerrandKochen bei Königs Küchen im Dezember 2015 vom BAMF gefördert worden war, mussten wir dieses Event nun gemeinsam mit den beheimateten Gästen selbst finanzieren. Um so dankbarer waren und sind wir vom ÜdTK-Kochprojekt des  Asylkreises Schwalmtal, dass die beiden Geschäfte, bei denen wir mit unserem syrischen Chefkoch einkauften, spontan bereit waren, uns finanziell entgegen zu kommen. Deshalb zu Beginn unseres Berichtes zunächst ein großes Dankeschön an  den Supermarkt Depo in der Sittardstr. 44 – 50 in Mönchengladbach. In diesem sehr gut sortierten türkischen Lebensmittelmarkt hat uns die Chefin, Frau Ceyda Oberzig sehr nett beraten, uns mit großen Kartons für unseren großen Einkauf ausgeholfen und uns finanziell unterstützt.

Danke auch an den Esma Lebensmittelmarkt auf der Hindenburgstraße 165 in Mönchengladbach, wo uns Geschäftsführer Baris Öztürk nicht nur preislich sehr entgegen kam, sondern uns darüber hinaus auch noch eine große Ladung Ayran mitgegeben hat, die Mohammad, Alaa und Sipan aus unserem Team in Waldniel an andere Geflüchtete verteilt haben.

Nicht genug danken können wir natürlich auch Dorothee Königs von Königs Küchen. Nicht nur dafür, dass sie uns ihre Räumlichkeiten und ihr Inventar kostenfrei zur Verfügung stellt, sondern auch dafür, dass sie uns auch sonst unterstützt, wo sie nur kann. Ganz herzlichen Dank!

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(c) Biggi Mestmäcker – mehralstext.de

Und noch ein  wirklich großes Dankeschön an die Fotografin Karin Poltoraczyk aus Brüggen. Sie hat an unserem Event teilgenommen,  es mit der Kamera begleitet und erlaubt uns die kostenfreie Nutzung ihrer Bilder.

Und diese Bilder zeigen zum Beispiel wunderbar, mit wieviel Liebe und Aufwand bei einem syrischen Dinner ein Tabouleh entsteht, ein legendärer Petersiliensalat mit Bulgur.

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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto

Was es sonst noch zu essen gab? Davon erzählen Bilder, die die Lust wecken, beim nächsten Mal unbedingt dabei zu sein.

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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto

Aber – neben allen Köstlichkeiten, die so ein Über den Tellerrand Event bietet – das Beste an so einem gemeinsamen Tag sind die Menschen und der Spaß, den man miteinander hat.

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(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto

Unter der Leitung von  Über den Tellerrand Chefkoch Mohammad Al Mahamid und seiner Tochter Alaa waren wieder vielel Menschen mit Freude und großem Spaß bei der Sache.

(c) Karin Poltoraczyk - czyk-foto
(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
(c) Karin Poltoraczyk - czyk-foto
(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto

Und natürlich gab’s auch wieder Musik. Dieses Mal hatte der Musiker Elias Tabet für uns seine Gitarre mitgebracht und er wurde zwischendurch von Dieter Karis sogar auf dem Klavier begleitet. 😉

(c) Karin Poltoraczyk - czyk-foto
(c) Karin Poltoraczyk – czyk-foto
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(c) Biggi Mestmäcker – mehralstext.de

Es war ein gelungenes Event mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten aus der syrischen Küche, mit vielen neuen und netten Begegnungen. Das Schönste aus der Sicht des Über den Tellerrand-Teams: Der Abend war  noch nicht zu Ende, da waren bereits die nächsten Verabredungen zu privaten ÜdTK-Events getroffen worden.

Integration? Läuft bei  uns in Schwalmtal.  🙂

Jahresauftakt: Über den Tellerrand kochen

logotellerrandschwalmtalGestern war es soweit – in Schwalmtal wurde zum ersten Mal im neuen Jahr über den Tellerrand gekocht. Gastgeber waren Nina, Thomas und Milla Czeczatka. Chefköche war Miriam und Khaled Moukaled aus Syrien.

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Gäste waren außerdem ihre Kinder Dayana, Bader und Manal sowie der Palästinenser Mahmoud Jalbout. Amar Assaf, unser Musiker im Orgateam war auch wieder dabei. Mit den deutschen Gästen Petra, Detlef, Thomas, Heike, Susanne und Biggi waren wir insgesamt 15 Personen – eine schöne große Runde am Esstisch von Thomas und Nina.

Nina und Thomas waren bestens vorbereitet und vor allem auch kreativ. Denn was macht man, wenn die Biggi mit den „Über-den-Tellerrand-Namensschildchen“ eine halbe Stunde zu spät kommt? Die Namensschilder bleiben leer und man organisiert „Namensklammern“ aus dem Wäschekeller. 🙂

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Das Kochteam legte ein unglaubliches Tempo vor. Das war ein fröhliches Gewusel in der kleinen Küche und jeder packte mit an.

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Und weil in der Küche gar nicht alle Platz fanden, wurde eben auch am Esstisch gearbeitet, geputzt und geschnippelt.

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Es entstand ein wunderbares Diner, das dank der engagierten Mitarbeit aller überraschend schnell fertig war. Und das stand am Ende alles auf dem Tisch:

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Tabouleh – Petersiliensalat mit Bulgur, darf bei keinem syrischen Essen fehlen. Frisch und köstlich.
Musaqad - Aubergine mit Tomate und Kichererbsen
Musaqad – Aubergine mit Tomate und Kichererbsen
Maksed food - mexikanisches Gemüse , scharf und lecker
Maksed food – mexikanisches Gemüse , scharf und lecker
Kafta - gebratenes Rinderhack in einer Tahina-Zitronen-Sauce.
Kafta – gebratenes Rinderhack in einer Tahina-Joghurt-Zitronen-Sauce.
Garnelen auf Humus
Garnelen auf Humus

Außerdem gab’s noch eine große Schüssel mit köstlich mariniertem Hähnchenfleisch, eine große Platte mit „Frikadellen“ und ein Blech Sainia Batata – eine Art Kartoffelgratin aus dem Backofen mit Tahina und Joghurt und natürlich Reis. Von diesen Gerichten haben wir leider kein Foto gemacht. Und das war das Dessert:

Basbousa - arabischer Grießkuchen
Basbousa – arabischer Grießkuchen

Eine schöne, große Gesellschaft am reich gedeckten Tisch und es ist garantiert jeder satt geworden. 🙂 Lecker war’s, vielen Dank Familie Moukaled für das leckere Essen und vielen Dank Nina und Thomas für eure Gastfreundschaft!

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Über den Tellerrand kochen: Iran

Schneller als erwartet bin ich zum zweiten Mal in den Genuss eines wunderbaren Essens gekommen und konnte erneut über den Tellerrand kochen. Gleichzeitig habe ich nette Menschen kennengelernt, viel gelernt und im wahrsten Sinne des Wortes auch über den Tellerrand geblickt. Am vergangenen Samstag beim Sommerfest des Asylkreises hatten sich Kerstin und Marcel spontan als Gastgeber zur Verfügung gestellt und direkt Nägel mit Köpfen gemacht: Nächsten Samstag, 05.09. zack. Leila aus dem Iran, gerade erst wenige Wochen in Waldniel, saß uns gegenüber, war genauso spontan und sagte: – auf Dari, Deutsch spricht sie noch nicht – ich koche! Über den Tellerrand kochen: Iran weiterlesen

Ein tolles erstes Mal über den Tellerrand gekocht: Palästina

Am vergangenen Freitag haben wir nun zum ersten Mal über den Tellerrand gekocht. Und ich nehme mal das Wichtigste vorweg: Es war einfach toll.

Wir waren eine große Runde: Saeed aus Syrien, Asya aus Somalia, Nabil aus dem Libanon, Fadel aus Palästina, Anne, Thomas, Marianne, Nina, Susanne, Liesel, Heike, Susu, Ali, Monika, Biggi aus Deutschland und Kater Elvis aus Norwegen. Ein solch große Runde war nur möglich, weil Haus, Küche und Esszimmer sehr groß waren. Man kann natürlich auch mit sehr viel weniger Menschen über den Tellerrand kochen und eine schöne Zeit miteinander verbringen. Ein tolles erstes Mal über den Tellerrand gekocht: Palästina weiterlesen

Über den Tellerrand kochen

Heute möchten wir ein Projekt vorstellen, von dem wir uns erhoffen, dass es möglichst viele unserer Schwalmtaler Mitbürgerinnen und -bürger erreicht. Denn auch für sie haben wir es ins Leben gerufen.

Ein Projekt, das Flüchtlingen bei ihrer Integration in unsere Gemeinde helfen soll, das ihnen die Möglichkeit bieten soll, mit Deutschen ihr neu gelerntes Deutsch zu sprechen und das den Schwalmtaler Bürgerinnen und Bürgern helfen soll, Vorurteile abzubauen, Unsicherheiten zu überwinden und neue Freundschaften zu schließen. Über den Tellerrand kochen weiterlesen