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Interkulturelle Woche: Vielfalt verbindet

Am Samstag, den 22.09. beginnt die Interkulturelle Woche 2018. Auch in Viersen hat man ein vielfältiges Programm organisiert. Das gesamte Programm kann man sich auch hier als PDF herunterladen.  Auftaktveranstaltung ist die Living Library, bei der man sich Menschen statt Bücher ausleihen kann. Vier Menschen, die im Interkulturellen Zusammenhang etwas zu erzählen haben, stehen von 18.00 bis 21.00 Uhr zu Gesprächen zur Verfügung. Informationen dazu hier als PDF.

 

Miteinander – mittendrin: Es war so schön!

Das war ein schöner Sonntagnachmittag. Ein Marktplatz voller Menschen aus vielen Nationen, Gespräche, Musik, Kaffee und Kuchen. Gelächter, Kinderspiel und Piccolinos Eis für Träumer. „I have a dream“ nannte er seine diesjährige Eissorte, die er eigens für das Begegnungsfest komponiert hatte. Und ja – einen Traum hatten und haben sicher auch alle, die gekommen waren: den Traum von einer friedlichen Welt, in der Flucht für niemanden mehr nötig ist. Das aber wird leider noch eine Weile ein Traum bleiben, und so können wir bis dahin nur eines tun: Menschen, die flüchten mussten, in unserer Mitte aufnehmen und gemeinsam miteinander leben. Das Begegnungsfest machte Mut, dass dies in Waldniel gelingen kann.

Der Bürgermeister Michael Pesch und Dr. Thomas Nieberding begrüßen die Menschen.

Meiry – ohne ihn ging nichts an dem Tag. Er hatte den Plan, den Überblick und wie immer gute Laune. Und für wen sein Fußballherz schlägt, das war an diesem Tag auch nicht zu übersehen. 🙂

Fatima die Trommlerin brachte den Waldnieler Markt zum Beben. Das war einfach nur großartig.

Das riesengroße Kuchenbuffet mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten. Danke an alle Spender!

Piccolino an seinem nostalgischen Eisstand.

Das Grillteam. 🙂

Die Band „Dry“ machte den ganzen Nachmittag schöne Musik.

Die drei Damen vom Wertmarken- und Lose-Stand.

Und auch die Burger Lovers waren wieder da.

 Die Kinder hatten riesigen Spaß auf den riesigen Hüpfburgen.

Und Zoe, Marie, Anna und Berta haben Groß und Klein bemalt. Ohne die Unterstützung der jungen Frauen, die uns ihre Zeit geschenkt haben an diesem Nachmittag wären längst nicht so viele bunte und fröhliche Kindergesichter über den Markt gelaufen.

Gemalt hatte auch Basua Kwarteng und zwar so ausdrucksstark, dass wir seine Bilder unbedingt zeigen wollten.

Asylkreis Schwalmtal – Orgagruppe und Helferteam Begegnungsfest

Wir bedanken uns von Herzen bei allen, die uns unterstützt  und geholfen haben und natürlich ganz besonders auch bei allen, die gekommen waren, um miteinander mittendrin ein paar schöne Stunden zu verbringen.

 

 

ÜberdenTellerrand-Brunch war ein toller Erfolg!

Als wir zu unserem ÜdTk-Brunch einluden, waren wir uns wirklich nicht sicher, ob unsere Idee ankommen würde. Und noch am Morgen des Brunchtages fragten wir uns bei den Vorbereitungen, wie viele Tische wir wohl benötigen würden und ob überhaupt jemand käme.

Wie auch immer – hübsch und einladend sollte alles aussehen und wir waren dankbar für unsere Blumendeko, die hier gerade vorbereitet wird. Zwei große Arme voller Blumen wurden uns auch zu diesem Anlass wie bereits einmal bei einem anderen Event  vom Blumenladen „Blumentopf“ in der Krefelder Str. 103 in 41063 Mönchengladbach, direkt am Real-Supermarkt in Neuwerk-Lürrip von dem freundlichen Händler geschenkt. Es waren u. a. Gerbera in drei Farben, Tulpen, Calla und verschiedene grün-weiße Blumen, welche wir zu schönen Sträußen zusammengestellt und damit die Tische dekoriert haben.

An Ende unserer Veranstaltung konnten viele Familien die Sträuße dann mit nach Hause nehmen und hatten ein buntes Andenken an unseren schönen Über-den-Tellerrand-Brunch.

Was dann ab 12 Uhr geschah, hat unsere Erwartungen nicht nur übertroffen, es hat sie förmlich gesprengt. 🙂

Menschen, Menschen, Menschen kamen. Viele Menschen vieler Nationen. Und alle brachten sie Köstlichkeiten aus ihrer Heimat mit. Ein unglaublich vielseitiges, interessantes und leckeres (!) Buffet entstand.

Wir vom ÜdTk-Team waren streckenweise ziemlich überfordert von dem Andrang. Darauf – wir waren in der Stoßzeit an die 200 (!) Personen – waren wir nun wirklich nicht vorbereitet. Um so dankbarer sind wir allen spontanen Helferinnen und Helfern und vor allem auch der Küsterin der evangelischen Kirchengemeinde in Waldniel. Ihr hatten wir im Vorfeld versprochen, dass Sie mit uns keine Arbeit haben würde und dann das… Frau Große-Holz war uns eine riesige Hilfe an diesem Tag und wir danken herzlich, dass Sie uns ihren Sonntag geopfert hat.

Wie gut, dass man im Gemeindezentrum den großen Saal noch vergrößern kann, indem man einfach eine Wand wegschiebt. Das taten wir dann und gleich hatten alle mehr Platz, was einfach angenehmer war.

Am Ende des Tages waren wir alle sehr sehr erschöpft, aber auch sehr glücklich. Wir danken allen fürs Kommen, für die köstlichen Speisen, für die gute Stimmung und das fröhliche Miteinander und auch für die Spenden in unserer Spendensau. 🙂

Herzliche Einladung! Über den Tellerrand-Brunch!

Am Sonntag, den 29. April 2018 veranstalten wir einen – hoffentlich großen, aber ganz sicher leckeren – ÜberdenTellerrand-Brunch im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche Waldniel. Das Team des Kochprojektes vom Asylkreis Schwalmtal lädt alle Interessierten und Freunde zu diesem gemeinsamen Brunch ein. Wir treffen uns am Sonntag, den 29. April ab 12.00 Uhr.  Jeder bringt bitte eine Kleinigkeit für‘s Buffet mit. Essen und Getränke sind frei.

Wir freuen uns auf Sie, auf Dich, auf Euch!

 Noch Fragen?

bm@asylkreis-schwalmtal.de oder Whatsapp: 0151 726 17356

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Erklärvideos zum Cannabiskonsum in vielen Sprachen

Traumatische Flucht- und Kriegserlebnisse und gesundheitliche Beschwerden führen bei geflüchteten Menschen vielfach zu innerer Unruhe und Schmerzen. Neben Alkohol werden Cannabis und Medikamente häufig zu den Mitteln der Wahl, wenn Beruhigung und Entspannung gesucht werden.

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat nun Erklärvideos entwickelt, um geflüchtete Menschen für die Gefahren des Cannabiskonsums und für die Risiken des Medikamenten- und Alkoholmissbrauchs zu sensibilisieren. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt. In jeweils 90 Sekunden werden in den Filmen gesundheitliche Risiken und rechtliche Hintergründe in Deutschland erläutert und Unterstützungsangebote aufgezeigt. Die Videos sind jeweils in fünf Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya) verfügbar.

Video zum Thema Cannabis: 

Video zum Thema Medikamente:

Video zum Thema Alkohol:

 

 

Trainer und Betreuer dringend gesucht!

Seit drei Jahren spielen sie zusammen Fußball – nun droht den Sportfreunden Waldniel das Aus. Initiator, Betreuer und Trainer Meiry Hakimi ist aus beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage, das regelmäßige Training weiter anzubieten. Er sucht deshalb ein, zwei oder auch drei Fußballbegeisterte Menschen, die sich vorstellen können, seine Rolle zu übernehmen und die Sportfreunde zukünftig einmal in der Woche zu trainieren und vielleicht auch hin und wieder bei möglichen Turnieren zu betreuen.

Es wäre so schön, wenn die Sportfreunde weiter zusammen Fußballspielen könnten, wenn jetzt im Frühjahr die Saison wieder beginnt.

Hier findet man übrigens unten auf der Seite einige Spiel- und Erlebnisberichte.

Interessierte wenden sich bitte an

Meiry Hakimi
Telefon: 0176 410 31 061
E-Mail: nomeiry@web.de

Und falls Sie Meiry Hakimi nicht erreichen – er ist beruflich häufig im Ausland – dann wenden Sie sich doch bitte an

Dr. Wilhelm Pletschen
Telefon +49 (0) 2163 45314
E-Mail: wilhelm.pletschen@gmx.de

 

 

Anna soll bleiben, denn Anna braucht Hilfe

Von Anbeginn kümmern wir vom Asylkreis uns um diese Familie. Jetzt sind sie von Abschiebung bedroht, und das, obwohl die kleine Tochter dringend weitere medizinische Behandlung braucht, die sie in Syrien nicht bekommen kann. Wenn die Behandlung nicht fortgeführt werden könnte, wäre das furchtbar für das weitere Leben des Kindes. Die bereits gut integrierte Familie hier zu dulden, damit das Mädchen weiter behandelt werden kann, wäre indes ein Akt der Menschlichkeit.

Heute berichtete die Rheinische Post über das Schicksal des kleinen, tapferen Mädchens.