Archiv der Kategorie: Allgemein

16.11.: Trommelworkshop mit Fatima der Trommlerin

Besucher und Besucherinnen unserer Begegnungsfeste in den letzten beiden Jahren kennen Fatima die Trommlerin vielleicht. Denn sie hat unsere Feste in den letzten beiden Jahren sehr bereichert und den Waldnieler Markt mit ihren Trommeln zum Beben gebracht. Das Interesse an ihrer Performance war jeweils groß und Menschen aller Nationen hatten Spaß am Mittrommeln. Man konnte sehen: Kultur verbindet.

Jetzt hat der Asylkreis Fatima eingeladen, einen mehrstündigen Trommelworkshop zu veranstalten. Eingeladen sind junge  – und junggebliebene – Menschen ab etwa 16 Jahre.  Hier die Eckdaten:

Trommelworkshop mit Fatima

Samstag, 16. November 2019
15.00 bis ca. 18.00 Uhr
Gemeindezentrum Evangelische Kirche in Amern am Kockskamp
Für Getränke und Snacks wird gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber notwendig, da die Plätze begrenzt sind.
Anmeldung bitte bei Biggi Mestmäcker per Email oder Whatsapp: 0151 726 17 356

Möglich wird diese Veranstaltung in unserer Reihe „Kultur verbindet“ durch eine Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

 

 

30. August: Tag des Kirchenasyls

Offener Brief an Innenminister Seehofer

Jetzt unterzeichnen: Zum offenen Brief geht es hier

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche ruft den 30. August zum Tag des Kirchenasyls aus. An diesem Tag starb 1983 in Berlin der 23jährige politische Flüchtling Cemal Kemal Altun. Er stürzte sich während seiner Verhandlung aus Angst vor der Abschiebung in die Türkei aus dem Fenster des Gerichtssaals. Seitdem sind viele weitere Menschen als Folge der Abschiebungspolitik Deutschlands zu Tode gekommen, körperlich oder seelisch verletzt worden. Kurz nach Altuns Tod begann das erste Kirchenasyl in der Berliner Heilig-Kreuz-Gemeinde.

Pastorin Dietlind Jochims, Vorstandsvorsitzende der BAG Asyl in der Kirche:

„Der 30. August erinnert uns an die Anfänge der Kirchenasyl-Bewegung. Der Todestag Kemal Altuns steht für die Mahnung, abgelehnte Flüchtlinge bei Gefahr für Leib und Leben nicht allein zu lassen, ihnen auch Schutz in unseren Kirchen zu gewähren und auf eine erneute umfassende Würdigung des Falls zu drängen. Auch Altuns Asylgesuch wurde letztlich positiv entschieden, diese Entscheidung kam für ihn aber zu spät.“

Seit einigen Jahren ist das Kirchenasyl erneut in den Fokus politischer und medialer Aufmerksamkeit gerückt. Verschärfungen und Sanktionen gegen Kirchenasyl-Gäste, Pfarrer, Pfarrerinnen und Gemeinden stehen im Kontext einer generellen Kriminalisierung von Flüchtlingen und Menschen, die sie solidarisch unterstützen. Dietlind Jochims zur aktuellen Lage des Kirchenasyls:

„Positive Voten aus dem BAMF gibt es so gut wie gar nicht mehr. Dies liegt unserer Beobachtung nach an einseitig veränderten Kriterien des BAMF, nicht an den geschilderten Härten: Selbst hoch suizidale Menschen, Opfer von Menschenhandel oder demente Senioren mit nahen Angehörigen in Deutschland werden nicht mehr als besondere Härtefälle anerkannt. Die Begründungen sorgen bei Gemeinden, den Kirchen, Fachärzten für Unverständnis.“

Zum Tag des Kirchenasyls veröffentlichen die BAG Asyl in der Kirche e.V. und alle Regionalnetzwerke für Kirchenasyl dieses Jahr einen Offenen Brief an Innenminister Seehofer. Sie fordern den Bundesinnenminister auf, die humanitäre Praxis des Kirchenasyls zu respektieren und zu einer lösungsorientierten Haltung zurückzukehren . Der Brief, der bereits vom „Jesuiten Flüchtlingsdienst“, „Pro Asyl“ und der „Initiative Kirche von unten“ unterstützt wird, kann auf www.kirchenasyl.de unterschrieben werden. Die BAG hofft auf zahlreiche Mitzeichnende.

So war’s: Ferienprogramm „Fit in Deutsch“ in Waldniel

Beim Ferienprogramm „Fit in Deutsch“ verbesserten fremdsprachige Kinder zwei Wochen lang in der GGS Waldniel spielerisch ihre Deutschkenntnisse.  25 Grundschülerinnen und -schüler mit geringen Deutschkenntnissen erlebten ein spannendes Ferienprogramm „FIT in Deutsch“, das sie mit Aktivitäten in der Schule und Schulumgebung sprachlich fit für den Alltag und das kommende Schuljahr machte. Das vom Schulministerium entwickelte Angebot will die Sprachbildung neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der üblichen Schulzeit ergänzen. Bei uns in Schwalmtal fand dieses Programm vom 5.08.2019 bis zum 16.08.2019 jeweils von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten der GGS Waldniel statt. Durchgeführt wurde es von den Lehrerinnen und ausgebildeten Sprachlernbegleiterinnen Frau Heitzer und Frau Gendrisch. Die Kinder kamen aus den verschiedensten Ländern, so dass die Sprache während des gemeinsamen Lernens Deutsch sein musste.

Buntes und vielfältiges Programm

Es wurde gemeinsam gebastelt, gelernt und gespielt.

 

Beim Besuch der Eisdiele konnten sie ihre Deutschkenntnisse bei der Eisbestellung unter Beweis stellen.

Am Anfang der gemeinsamen Ferienzeit wurden Samen eingesät:

Und schon nach wenigen Tagen war köstliche Kresse daraus geworden:

Ihre Deutschkenntnisse konnten die Kinder auch beim Einkauf im Hofladen und beim Besuch des nahegelegenen Bauernhofs erproben. Das eingekaufte Obst wurde dann gemeinsam zu einem frischen Obstsalat verarbeitet. [Dass an diesem Tisch nur Mädchen sitzen, die das Obst für den Salat vorbereiten, ist ein fotografischer Zufall, auch die Jungen haben fleißig mitgeschnippelt.]

 

Ein Highlight war auch der Ausflug zum Brüggener Tierpark.

Der Besuch bei der Feuerwehr war ebenfalls nicht minder spannend. Die Kinder hörten aufmerksam zu, was der Feuerwehrmann über die Arbeit der Feuerwehr zu erzählen hatte. Und dann der Hubwagen … das war natürlich DIE Attraktion des Tages. 

Insgesamt war es eine großartige Aktion. Nicht nur vormittags im Unterricht, sondern während der ganzen gemeinsamen Zeit wurden Sprache und soziales Miteinander unbewusst, aber beständig geübt. So macht Lernen wirklich riesigen Spaß und alle waren traurig, dass die zwei Wochen so schnell vergangen waren.

Wir vom Asylkreis Schwalmtal hoffen sehr, dass das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Viersen auch in zukünftigen Ferien solche Projekte möglich machen kann, die den Kindern und Jugendlichen in der langen Ferienzeit eine Unterstützung im Spracherwerb bieten.  Im Asylkreis hat sich insbesondere Ruth Goedeking dafür eingesetzt, dass dieses Ferienprogramm auch in Waldniel stattfindet und wir danken insbesondere KI Mitarbeiterin Petra Vohsen, dass sie ihrem Drängen nachgegeben und sich für das Projekt eingesetzt hat.

Kultur verbindet: Lesungen für Schülerinnen und Schüler

Davon, dass Kultur tatsächlich verbindet, sind wir vom Asylkreis überzeugt. Haben wir das doch bereits eindrücklich erlebt bei der Lesung von Suleiman Taufiq Anfang des Jahres.  Und auch Musik ist Kultur, die verbindet, was wir jedes Jahr auf dem Begegnungsfest erleben, wenn Fatima mit ihren Trommeln den Markt zum Beben bringt und alle Nationen gemeinsam miteinander tanzen und sich an den Rhythmen freuen.

Foto: Werner Lüders

Und so sind wir auch auf großes Interesse gestoßen, als wir anregten, dass Biggi Mestmäcker für Schwalmtaler Schülerinnen und Schüler aus ihrem Buch Umweg Jakarta liest. Das Interesse war so groß, dass es gleich drei Lesungen an drei Vormittagen für  insgesamt vier Klassen der Schwalmtaler Realschule geworden sind. Möglich gemacht hat diesen Lesemarathon auch eine Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

Wir freuen uns auf drei tolle, anregende Vormittage in der nächsten Woche, die vier Klassen der Janusz-Korczak-Realschule im Rahmen ihrer Projektwoche im evangelischen Gemeindezentrum in der Lange Straße verbringen werden.

Wie es war, könnt Ihr hier nachlesen.

 

Gewinner/In gesucht!

Am Sonntag haben beim Begegnungsfest auf dem Waldnieler Markt im Rahmen unserer kleinen Verlosung bereits ein Kickboard und ein Einrad den Besitzer und die Besitzerin gewechselt. Der Gewinner oder die Gewinnerin des zweiten Einrades war bei der Verlosung nicht mehr anwesend. Wir suchen also den Besitzer oder die Besitzerin des Loses mit der Nummer   

 

 

 

 

Wer diese Losnummer vorweisen kann, wendet sich bitte per  Mail an thomas.nieberding@t-online.de, damit das schöne blaue Einrad bald seinem Gewinner oder seiner Gewinnerin Freude machen kann.                

3. Begegnungsfest: Kuchenspenden erbeten!

In wenigen Wochen findet unser diesjähriges Begegnungsfest wieder auf dem Marktplatz in Waldniel statt. Der Termin, den man sich merken sollte: Sonntag, den 16.06.2019.

Im vergangenen Jahr hatten wir um Kuchenspenden gebeten und wurden von vielen mit tollen Kuchen beliefert. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein Kuchenbuffet (wieder süß und herzhaft) anbieten und würden uns sehr über ein Spende freuen. Ein paar Punkte bitten wir Sie zu beachten

  • nur durchgebackene Kuchen wie Hefekuchen, Mürbekuchen, Rührkuchen, etc., frisches Obst kann enthalten sein, aber bitte keine Sahnekuchen wegen nicht vorhandener Kühlung und der unkalkulierbaren Witterung
  • keine Gelatine verwenden oder durch Agar Agar oder ähnliches ersetzen
  • Gerne auch etwas herzhaft Gebackenes wie Zwiebelkuchen, gefüllte Teigrolle, Gemüsekuchen, etc. anbieten, möglichst vegetarisch, auf keinen Fall Schweinefleisch als Zutat
  • Bitte listen Sie die verwendeten Zutaten auf, damit wir bei Nachfrage Auskunft geben können.
  • Der Kuchen kann ab 12:30 am Markt zum Kuchenbuffet gebracht werden.
  • Bitte kleben Sie Name, Adresse + Telefon-Nummer auf die Rückseite ihrer Kuchenplatten, damit wir diese hinterher besser zuordnen können.

Wenn Sie sich mit einem Kuchen beteiligen möchten, dann schicken Sie uns doch bitte eine Rückmeldung mit der Art des Kuchens und den dazugehörenden Zutaten. Bitte wenden Sie sich an Dr. Thomas Nieberding, E-Mail:  thomas.nieberding@t-online.de

Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Spende, damit tragen Sie auf jeden Fall zum Gelingen eines schönen Festes bei.

 

Herzliche Einladung!

Am Sonntag, den 16. Juni 2019 feiert der Asylkreis Schwalmtal wieder sein fröhliches Begegnungsfest mitten in Waldniel. Alle sind herzlich eingeladen, ein paar schöne Stunden auf dem Marktplatz zu verbringen.

Um 14.00 Uhr beginnt das Fest der Begegnung des Asylkreises. Unter dem Motto ‚Miteinander – mittendrin‘ gibt es bis 19 Uhr ein buntes Programm für die Schwalmtaler Bürgerinnen und Bürger. Und natürlich freut man sich auch über Gäste aus den Nachbargemeinden.

Schaschlik, Falafel und Baklava

Für Speisen und Getränke ist gesorgt – Menschen aller Kulturen werden auf Ihre Kosten kommen. Ob Schaschlik-Spieße oder frische Falafel, ob Erdbeerkuchen oder Baklava – wo Menschen vieler Nationen zusammenkommen, kann man auch Gerichte aus aller Welt probieren. Das Kuchenbuffet wird auch in diesem Jahr wieder mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten bestückt sein.

Musikalisch sorgt die Band DRY für Stimmung und die Trommlerin Fatima wird mit allen, die Lust haben, den Markt mit Trommeln zum Beben bringen. Wegen des riesigen Erfolges im vergangenen Sommer wird sie in diesem Jahr sogar zwei Sessions trommeln, also doppelt so lange wie beim letzten Begegnungsfest.

Stelzenlaufen, Gummitwist und einmal feine Dame sein

Auch den Kindern wird es nicht langweilig werden, für sie gibt es wieder ein buntes Angebot mit Hüpfburgen, Kinderschminken und dieses Mal eine ganz besondere Spielecke mit klassischen Kinderspielen von anno dazumal und einer spannenden Verkleidungskiste.

Natürlich informiert der Asylkreis auch über seine Arbeit und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Der Nachmittag bietet eine gute Gelegenheit all die Fragen zum Thema Flüchtlinge in Schwalmtal zu stellen, die man schon immer einmal stellen wollte und die Menschen aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea einmal persönlich kennenzulernen.

Beratung für geflüchtete Menschen mit Behinderung

Die Lebenshilfe Kreis Viersen hat eine Beratungsstelle für geflüchtete Menschen mit Behinderung eingerichtet. Dort kann man sich sozialrechtlich beraten lassen. Von Vorteil:  Die Beratungen finden im Rahmen einer aufsuchenden Sozialarbeit in der Hauptsache vor Ort und somit nicht zwingend in Tönisvorst statt. D.h. also, die Sozialarbeiter kommen dahin, wo sie gebraucht werden. 

Das Angebot richtet sich an behinderte, traumatisierte und von Behinderung bedrohte Menschen, die hier Schutz und Asyl suchen, ebenso wie deren Angehörige, Familienmitglieder, ehrenamtliche oder rechtliche Betreuer.

Themenschwerpunkte der Beratung sind:

  • Leistungen der Eingliederungshilfe
  • Leistungen der Jugendhilfe
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Asyl- und Aufenthaltsrecht

Weitere Informationen bietet die Website der Lebenshilfe, wo es u.a. auch Flyer und Infos zum Angebot in fünf verschiedenen Sprachen gibt.

 

 

Infos zum Schwimmunterricht in vielen Sprachen

Es ist sehr wichtig und kann lebenswichtig sein, dass alle Kinder am Schwimmunterricht teilnehmen. Damit Eltern und Kinder wissen, was auf sie zukommt, was dort geschieht und was man mitbringen sollte, gibt es jetzt die Schwimmfibel.

Die Fibel „Schwimmen lernen in der Schule – einfach und sicher: Zweisprachige Tipps und Informationen für Kinder und Jugendliche mit wenig Schwimmerfahrung“ steht aktuell in 8 Sprachen zum Download zur Verfügung:

Es existiert ebenfalls die Möglichkeit, die Schwimmfibel über den  Servicebereich der Unfallkasse NRW zu bestellen.