Archiv der Kategorie: Allgemein

2. Begegnungsfest: Kuchenspenden erbeten!

In wenigen Wochen findet unser diesjähriges Begegnungsfest wieder auf dem Marktplatz in Waldniel statt. Der Termin, den man sich merken sollte: Sonntag, den 24.06.2018.

Auch im vergangenen Jahr hatten wir um Kuchenspenden gebeten und wurden von vielen mit tollen Kuchen beliefert, die bis auf den letzten Krümel verkauft wurden. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein Kuchenbuffet (diesmal süß und herzhaft) anbieten und würden uns sehr über ein Spende freuen. Ein paar Punkte bitten wir Sie zu beachten

  • nur durchgebackene Kuchen wie Hefekuchen, Mürbekuchen, Rührkuchen, etc., frisches Obst kann enthalten sein, aber bitte keine Sahnekuchen wegen nicht vorhandener Kühlung und der unkalkulierbaren Witterung
  • keine Gelatine verwenden oder durch Agar Agar oder ähnliches ersetzen
  • In diesem Jahr möchten wir gerne auch etwas herzhaft Gebackenes wie Muffins, Zwiebelkuchen, gefüllte Teigrolle, Gemüsekuchen, etc. anbieten, möglichst vegetarisch, auf keinen Fall Schweinefleisch als Zutat
  • Bitte listen Sie die verwendeten Zutaten auf, damit wir bei Nachfrage Auskunft geben können.
  • Der Kuchen kann ab 14:00 am Markt zum Kuchenbuffet gebracht werden.
  • Bitte kleben Sie Name, Adresse + Telefon-Nummer auf die Rückseite ihrer Kuchenplatten, damit wir diese hinterher besser zuordnen können.

Wenn Sie sich mit einem Kuchen beteiligen möchten, dann schicken Sie uns doch bitte bis zum 18.06.2018 eine Rückmeldung mit der Art des Kuchens und den dazugehörenden Zutaten. Bitte wenden Sie sich an Gertrud Hinkes, E-Mail:  gertrud.hinkes@outlook.de

Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Spende, damit tragen Sie auf jeden Fall zum Gelingen eines schönen Festes bei.

 

Glück gehabt! Waldnielerin erhält verlorenes Portemonnaie zurück.

Einen Tag, bevor es in den Urlaub gehen sollte, klingelte es bei Ingrid Galuschka an der Haustür. Die Waldnielerin staunte nicht schlecht – vor der Tür stand Polizeihauptkommissar Willi Pielen. Er teilte ihr mit, was sie noch gar nicht bemerkt hatte: Sie hatte ihr Portemonnaie verloren – randvoll gefüllt mit Ausweisen, Scheckkarten, wichtigen Papieren und der Urlaubskasse. Der 11-jährige Hikmat hatte es in der Bahnhofstraße gefunden und zusammen mit seinem Vater Mohammad Alo in der Wache in der Friedenstraße abgegeben. Sehr erleichtert konnte Ingrid Galuschka ihre Geldbörse noch vor ihrem Urlaub wieder in Empfang nehmen.

Jetzt hatte Polizeihauptkommissar Pielen den Finder und seine Familie und die dankbare Ingrid Galuschka in die Friedenstraße zu Kaffee und Keksen eingeladen.

v.l.n.r.: Ingrid Galuschka, Mohammad Alo, Rezan Belo, Aran und Hikmat Alo

Ingrid Galuschka bedankte sich herzlich bei Hikmat und seinen Eltern. Den großzügigen Finderlohn wollte die syrische Familie erst nach gutem Zureden und der Erklärung, dass Finderlohn in Deutschland üblich sei, annehmen. Es sei für sie doch selbstverständlich gewesen, die gefundene Geldbörse sofort zur Polizei zu bringen.

Ingrid Galuschka und der ehrliche Finder Hikmat Alo.

Ende des Frauenfrühstücks

Wir beenden das FFF! Die Idee fand allgemein Anklang, wohl aber nicht bei den Flüchlingsfrauen. Der Morgentermin war nicht mehr richtig, da viele Frauen den Schulunterricht besuchen und wir das auch unterstützen wollten. Außerdem haben wir festgestellt, daß unser „deutsches“ Frühstück nicht den Geschmack der Flüchtlingsfrauen trifft und auch die Uhrzeit – 9.30 Uhr -war nicht passend. Unsere Zeit für dieses Projekt haben wir mit einigen emsigen Helfern und auch der Unterstützung der Schwalmtaler Tafel sehr gerne eingesetzt. Auch an Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit haben wir dazu gelernt.

Herzlichen Dank allen Mitstreitern sagen Renate Hehn und Dorothee Wolters

ÜberdenTellerrand-Brunch war ein toller Erfolg!

Als wir zu unserem ÜdTk-Brunch einluden, waren wir uns wirklich nicht sicher, ob unsere Idee ankommen würde. Und noch am Morgen des Brunchtages fragten wir uns bei den Vorbereitungen, wie viele Tische wir wohl benötigen würden und ob überhaupt jemand käme.

Wie auch immer – hübsch und einladend sollte alles aussehen und wir waren dankbar für unsere Blumendeko, die hier gerade vorbereitet wird. Zwei große Arme voller Blumen wurden uns auch zu diesem Anlass wie bereits einmal bei einem anderen Event  vom Blumenladen „Blumentopf“ in der Krefelder Str. 103 in 41063 Mönchengladbach, direkt am Real-Supermarkt in Neuwerk-Lürrip von dem freundlichen Händler geschenkt. Es waren u. a. Gerbera in drei Farben, Tulpen, Calla und verschiedene grün-weiße Blumen, welche wir zu schönen Sträußen zusammengestellt und damit die Tische dekoriert haben.

An Ende unserer Veranstaltung konnten viele Familien die Sträuße dann mit nach Hause nehmen und hatten ein buntes Andenken an unseren schönen Über-den-Tellerrand-Brunch.

Was dann ab 12 Uhr geschah, hat unsere Erwartungen nicht nur übertroffen, es hat sie förmlich gesprengt. 🙂

Menschen, Menschen, Menschen kamen. Viele Menschen vieler Nationen. Und alle brachten sie Köstlichkeiten aus ihrer Heimat mit. Ein unglaublich vielseitiges, interessantes und leckeres (!) Buffet entstand.

Wir vom ÜdTk-Team waren streckenweise ziemlich überfordert von dem Andrang. Darauf – wir waren in der Stoßzeit an die 200 (!) Personen – waren wir nun wirklich nicht vorbereitet. Um so dankbarer sind wir allen spontanen Helferinnen und Helfern und vor allem auch der Küsterin der evangelischen Kirchengemeinde in Waldniel. Ihr hatten wir im Vorfeld versprochen, dass Sie mit uns keine Arbeit haben würde und dann das… Frau Große-Holz war uns eine riesige Hilfe an diesem Tag und wir danken herzlich, dass Sie uns ihren Sonntag geopfert hat.

Wie gut, dass man im Gemeindezentrum den großen Saal noch vergrößern kann, indem man einfach eine Wand wegschiebt. Das taten wir dann und gleich hatten alle mehr Platz, was einfach angenehmer war.

Am Ende des Tages waren wir alle sehr sehr erschöpft, aber auch sehr glücklich. Wir danken allen fürs Kommen, für die köstlichen Speisen, für die gute Stimmung und das fröhliche Miteinander und auch für die Spenden in unserer Spendensau. 🙂

Herzliche Einladung! Über den Tellerrand-Brunch!

Am Sonntag, den 29. April 2018 veranstalten wir einen – hoffentlich großen, aber ganz sicher leckeren – ÜberdenTellerrand-Brunch im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche Waldniel. Das Team des Kochprojektes vom Asylkreis Schwalmtal lädt alle Interessierten und Freunde zu diesem gemeinsamen Brunch ein. Wir treffen uns am Sonntag, den 29. April ab 12.00 Uhr.  Jeder bringt bitte eine Kleinigkeit für‘s Buffet mit. Essen und Getränke sind frei.

Wir freuen uns auf Sie, auf Dich, auf Euch!

 Noch Fragen?

bm@asylkreis-schwalmtal.de oder Whatsapp: 0151 726 17356

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Erklärvideos zum Cannabiskonsum in vielen Sprachen

Traumatische Flucht- und Kriegserlebnisse und gesundheitliche Beschwerden führen bei geflüchteten Menschen vielfach zu innerer Unruhe und Schmerzen. Neben Alkohol werden Cannabis und Medikamente häufig zu den Mitteln der Wahl, wenn Beruhigung und Entspannung gesucht werden.

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat nun Erklärvideos entwickelt, um geflüchtete Menschen für die Gefahren des Cannabiskonsums und für die Risiken des Medikamenten- und Alkoholmissbrauchs zu sensibilisieren. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt. In jeweils 90 Sekunden werden in den Filmen gesundheitliche Risiken und rechtliche Hintergründe in Deutschland erläutert und Unterstützungsangebote aufgezeigt. Die Videos sind jeweils in fünf Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya) verfügbar.

Video zum Thema Cannabis: 

Video zum Thema Medikamente:

Video zum Thema Alkohol:

 

 

App: Willkommen bei Freunden

Deutschlandweit engagieren sich Menschen in Initiativen, Vereinen oder privat für Geflüchtete. Sie nehmen Integration selbst in die Hand und unterstützen durch Zeit, Wissen und praktische Hilfe. Jetzt können sich freiwillige Helfer und Initiativen in der Flüchtlingshilfe noch besser vernetzen. Dazu hat „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ eine App entwickelt, die Initiativen und freiwillige Helfer miteinander verbindet. Initiativen geben an, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer können sich über die App nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten.
 
Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Besonders am Herzen liegen uns Akteure, die mit Geflüchteten und deren Familien arbeiten.

Die App, die sowohl auf dem Smartphone als auch am PC genutzt werden kann, ist kostenlos und deutschlandweit verfügbar. Verschiedene Kategorien sorgen dafür, dass Initiativen genau den Unterstützungsbedarf einstellen können, den sie benötigen. Sie haben die Möglichkeit, zwischen Sprache und Lernen, Sport und Freizeit, Begleitung und Betreuung, Recht und Behörden, Gesundheit, Organisation und Logistik, Wohnraum, Ehrenamt Professionalisierung sowie Sachspenden zu wählen.

Finden sie Menschen, die sie in ihrer Arbeit mit und für Geflüchtete unterstützen: Über www.willkommen-bei-freunden.de/helfen können sie sich über die „Willkommen bei Freunden“-App informieren, ihre Initiative registrieren und ein Gesuch hinterlegen.
Gerne können sie uns auch kontaktieren: Schreiben sie an helfen@willkommen-bei-freunden.de oder rufen sie uns unter 030 / 25 76 76 820 an.

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie ein Gesuch in der „Willkommen bei Freunden“-App veröffentlichen.

Anna soll bleiben, denn Anna braucht Hilfe

Von Anbeginn kümmern wir vom Asylkreis uns um diese Familie. Jetzt sind sie von Abschiebung bedroht, und das, obwohl die kleine Tochter dringend weitere medizinische Behandlung braucht, die sie in Syrien nicht bekommen kann. Wenn die Behandlung nicht fortgeführt werden könnte, wäre das furchtbar für das weitere Leben des Kindes. Die bereits gut integrierte Familie hier zu dulden, damit das Mädchen weiter behandelt werden kann, wäre indes ein Akt der Menschlichkeit.

Heute berichtete die Rheinische Post über das Schicksal des kleinen, tapferen Mädchens.