Archiv der Kategorie: Allgemein

Asylkreis sucht dringend Verstärkung für den Besuchsdienst

Die Zahl der Geflüchteten in Schwalmtal ist seit 2015 deutlich zurückgegangen. Viele der Menschen, die damals zu uns kamen, leben nicht mehr in unserer Gemeinde. Manche sind zurück in ihre Heimat, andere haben Schwalmtal verlassen und sind umgezogen. Aber immer noch leben über 200 Personen in Schwalmtal, die entweder noch eine Wohnung, eine Arbeit oder auf jeden Fall Kontakt suchen. Selbst bei denen, die schon in die eigenen vier Wände ziehen und einen Job finden konnten, ist nach wie vor Betreuungsbedarf vorhanden. Integration ist nun mal nicht mit der Unterschrift unter Miet- und Arbeitsvertrag erfolgreich abgeschlossen. Integration ist ein Generationenprojekt und braucht einen langen Atem. Und zwar von uns allen.

Diesen langen Atem hatten leider nicht alle, die im Sommer 2015 entschieden, sich ehrenamtlich für Menschen zu engagieren, die ihre Heimat verlassen mussten.  Fast alle Helferinnen und Helfer haben sich mittlerweile ganz zurückgezogen oder ihr Engagement deutlich eingeschränkt. Die verbliebenen Ehrenamtlichen im Asylkreis Schwalmtal stellt das vor kaum lösbare Probleme. Nun müssten nur noch wenige all das machen, was vorher viele taten.

Aus diesem Grund – aber auch wegen veränderter Bedürfnisse der Asylsuchenden – hat der Asylkreis sein Angebot deutlich verkleinert und viele Projekte beendet oder zunächst auf Eis gelegt. Was aber nach wie vor so hilfreich wie nötig ist, ist der Besuchsdienst. Hierfür wünscht sich der Asylkreis Schwalmtal dringend Verstärkung.

Was heißt Besuchsdienst? Was wird da erwartet?

Der Asylkreis – ein Angebot der evangelischen Kirche Waldniel – arbeitet aufsuchend. D.h. Ehrenamtliche besuchen paarweise die Menschen in ihren Unterkünften, besprechen akute Probleme und Sorgen, helfen bei Formularen und Verträgen, geben organisatorische Tipps für den Alltag, für Schule, Kindergarten, Freizeit. Den eigenen Zeitaufwand kann man hier selbst steuern. In aller Regel finden die Besuche am späten Nachmittag oder frühen Abend statt. Die meisten Teams haben einen festen Besuchsdienst-Tag, an dem sie etwa 2 – 3 Stunden Zeit investieren.

Darüber hinaus treffen sich die Mitglieder des Asylkreises donnerstags um 19.00 Uhr zum Jour fixe – ein Termin, zu dem kommt, wer etwas auf dem Herzen oder zu berichten hat. Oder auch einfach nur, um die anderen mal wieder zu treffen und zu sprechen. Momentan findet dieser Jour fixe im NAAFI Gebäude in der Dülkener Straße 202, im Schulungsraum im zweiten Obergeschoss, links statt. Interessierte sind sehr herzlich willkommen. Wir alle freuen uns auf neue Gesichter! Gerne können Sie uns aber auch vorher kontaktieren. Wenden Sie sich bitte an: Ruth Goedeking, Telefon: 02163 32581, E-Mail: ruth-goedeking@t-online.de Weitere Infos über den Asylkreis: www.asylkreis-schwalmtal.de

Übungsleiter/-innen-C Ausbildung

Diese Informationen als PDF in ArabischEnglischFranzösischDeutsch

Aktuell informieren der Kreissportbund zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum über eine Übungsleiter/-innen-C Ausbildung, Basismodul 30 LE für Menschen mit Migrationshintergrund. Herzlich willkommen sind ALLE, die zukünftig Trainer*innen-Aufgaben im Verein übernehmen oder einfach mal Trainerluft schnuppern möchten.
Gemeinsam mit sportbegeisterten Menschen lernt ihr die Grundlagen zur Vermittlung von Bewegung, Spiel und Sport kennen und viele sportliche Inhalte in Theorie & Praxis.

Wer kann mitmachen

  • Alle sportlich interessierten Vereinsmitarbeiter*innen
  • Menschen mit Migrationshintergrund ab 16 Jahren, die mindestens schon ein Jahr in Deutschland leben
  • Menschen mit ausreichendem Sprachkenntnissen (Sprachniveau B1 empfohlen)

Wann & Wo:

29./30. August & 05./06. September 2020 in Kempen (jeweils ca. 09:00 – 16:00 Uhr) Anmeldung unter: www.qualifizierung-im-sport.de oder hier beim Kreissportbund
Mehr Infos oder bei Finanzierungsfragen: Lisa.Naumann@kreis-viersen.de, Tel.: 02162 39-1731

 

Trommelworkshop: Begeisterte Teilnehmer*innen

Kultur verbindet – das behauptet der Titel der Reihe des Asylkreises mit der wir Menschen die Kultur anderer Nationen näherbringen und ihnen den Weg zueinander erleichtern wollen. Am Samstag den 16.11. fand die letzte Veranstaltung in dieser vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Reihe statt. Wir hatten Fatima die Trommlerin eingeladen einen Trommelworkshop für Interessierte zu veranstalten. Und Fatima kam. Und mit ihr nicht nur viele, viele Trommeln und Instrumente aus vielen Ländern der Welt, sondern gefühlt auch ihr gesamter Hausstand. Ein Tisch, ein großer Sonnenschirm, alles, was man für eine marokkanische Teepause braucht, Kleider, Schmuck und Utensilien aller Art – unglaublich, dass das alles in ihren kleinen Kastenwagen passte.

Dass es ein fröhlicher und entspannter Nachmittag werden würde, war uns schon beim Vorbereiten des Raumes klar. Mit Fatima ist einfach immer gute Laune mitgebucht. Und so hatten auch die Teilnehmer*innen von der ersten Minute an Spaß am Trommeln und auch am Zuhören der vielen Geschichten, die Fatima erzählte. Geschichten von ihren Anfängen in Deutschland vor mehr als 25 Jahren, von ihren Erlebnissen in Marokko damals und heute, Geschichte von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Ihr Appell: Bleibt neugierig aufeinander, stellt Fragen, redet.

Aiyo und Dominique, deren Mutter sich angemeldet hatte, aber wegen Krankheit nicht dabei sein konnte (leider mussten einige wegen Krankheit absagen). Da sich die beiden aber sehr gefreut hatten, dass ihre Mama sie mitnehmen wollte, haben wir sie abgeholt, damit sie trotzdem dabei sein konnten. An dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön an Fatima, die die beiden 6 und 7 Jahre alten Geschwister immer wieder einbezogen hat und so half, dass es den Kindern zwischen den Erwachsenen nicht langweilig wurde. Im Gegenteil, sie waren wie die Großen den ganzen Nachmittag mit Freude und Spaß dabei.

Fatima und ihr Assistent laden zur Teepause. 

Fatima war unlängst erst in ihrer Heimat in Marokko und servierte den Tee hier mit frischer marokkanischer Minze. Ebenso hatte sie köstliche, direkt aus Marokko importierte Datteln für alle mitgebracht. 

Kleine Pausen gab es mehrere und die hatten die Teilnehmer*innen auch wirklich nötig. Denn Trommeln kann anstrengend sein. Eine Frau sagte: „Es ist so anstrengend, wie man es für sich macht.“ Da sich aber alle von Fatimas Temperament anstecken ließen, waren auch alle immer wieder froh, über die kurzen Pausen.

Wer nun denkt, alle hätten die ganze Zeit im Stuhlkreis vor ihren Trommeln gesessen, der irrt. Denn Fatima hatte die unterschiedlichsten Instrumente dabei und alle konnten alles ausprobieren. 

Am Ende der Veranstaltung gab es noch eine Art „Krönungszeremonie“. Proudly present die Majestäten Aiyo und Dominique – ihres Zeichens Königin und König von Marokko. Quasi majesties for a moment. 🙂

Vielen Dank Fatima! Merci beaucoup! Shukraan jazilaan,  .شكرا جزيلا

Unser Dank geht natürlich auch an alle Teilnehmer*innen des Workshops. Es war klasse, euch allen zuzusehen und zuzuhören.

Möglich wurde diese Veranstaltung in unserer Reihe „Kultur verbindet“ durch eine Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

 

 

Begegnungsstätte SoFaLo schließt zum 31.12.2019

Wir hatten uns viel davon versprochen und haben Anfang des Jahres mit großem Enthusiasmus das SoFaLo eingerichtet. Eine Begegnungsstätte sollte es werden. Ein Raum, in dem wir uns treffen, wo wir miteinander reden, spielen, lernen. Drei Mal in der Woche verbrachten wir jeweils 2 bzw. 4 Stunden dort. Meistens verbrachten wir die Zeit mit Warten. 🙂 Warten auf Menschen, die unsere Einladung annahmen: Komm sprich Deutsch mit uns.

Das Interesse war zu gering, die Resonanz ist sogar rückläufig. Wir schließen deshalb unser Angebot „Asylkreis im SoFaLo“ zum Ende des Jahres. (Das betrifft natürlich nicht das Falkenlokal – die Falken bleiben im SoFaLo.)

Neuer Treffpunkt Jour fixe

Damit brauchen wir auch einen neuen Ort für unseren Jour fixe – schon ab dem 28.11.2019 treffen wir uns jeden Donnerstag um 19.00 in der Naafi, Dülkener Str. 202, im Schulungsraum 2.

Schwalmtaler*innen beim Schwalmtaler Sommernachtstraum

©Susanne Neuls

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Was als kleine Idee begann – „lasst uns eine kleine Fotoausstellung mit Geflüchteten machen“ – mausert sich gerade zu einem richtig coolen interkulturellen und interaktiven Kulturprojekt. Der Asylkreis hat sich zusammengetan mit der Griechischen Elternvertretung Waldniel. Gemeinsam organisieren wir eine Fotoausstellung in zwei Teilen, die ab sofort vorbereitet und im August am Sommernachtstraumwochenende (14.-16.8.) dann im Rathaus installiert werden wird. Dort ist sie dann drei Wochen lang zu sehen, bevor sie im Anschluss weiter durch die Gemeinde wandert. (So wir denn weitere Ausstellungsflächen finden).

Das Organisationsteam für dieses zweiteilige Ausstellungsprojekt besteht aus Werner Lüders (Fotos), Susanne Neuls (Künstlerische Leitung), Biggi Mestmäcker (Text und Öffentlichkeitsarbeit) und Zoe Niomanaki (Idee, Konzept und Fotos des ersten Teils der Ausstellung).

Im Online-Magazin leben-in-schwalmtal.de dokumentiert Biggi Mestmäcker das Making-of dieser Ausstellung und erzählt im Laufe der nächsten Monate die ein oder andere Geschichte rund um die Schwalmtaler*innen, hier ist der erste dieser Beiträge. 

 

16.11.: Trommelworkshop mit Fatima der Trommlerin

Besucher und Besucherinnen unserer Begegnungsfeste in den letzten beiden Jahren kennen Fatima die Trommlerin vielleicht. Denn sie hat unsere Feste in den letzten beiden Jahren sehr bereichert und den Waldnieler Markt mit ihren Trommeln zum Beben gebracht. Das Interesse an ihrer Performance war jeweils groß und Menschen aller Nationen hatten Spaß am Mittrommeln. Man konnte sehen: Kultur verbindet.

Jetzt hat der Asylkreis Fatima eingeladen, einen mehrstündigen Trommelworkshop zu veranstalten. Eingeladen sind junge  – und junggebliebene – Menschen ab etwa 16 Jahre.  Hier die Eckdaten:

Trommelworkshop mit Fatima

Samstag, 16. November 2019
15.00 bis ca. 18.00 Uhr
Gemeindezentrum Evangelische Kirche in Amern am Kockskamp
Für Getränke und Snacks wird gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber notwendig, da die Plätze begrenzt sind.
Anmeldung bitte bei Biggi Mestmäcker per Email oder Whatsapp: 0151 726 17 356

Möglich wird diese Veranstaltung in unserer Reihe „Kultur verbindet“ durch eine Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

 

 

30. August: Tag des Kirchenasyls

Offener Brief an Innenminister Seehofer

Jetzt unterzeichnen: Zum offenen Brief geht es hier

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche ruft den 30. August zum Tag des Kirchenasyls aus. An diesem Tag starb 1983 in Berlin der 23jährige politische Flüchtling Cemal Kemal Altun. Er stürzte sich während seiner Verhandlung aus Angst vor der Abschiebung in die Türkei aus dem Fenster des Gerichtssaals. Seitdem sind viele weitere Menschen als Folge der Abschiebungspolitik Deutschlands zu Tode gekommen, körperlich oder seelisch verletzt worden. Kurz nach Altuns Tod begann das erste Kirchenasyl in der Berliner Heilig-Kreuz-Gemeinde.

Pastorin Dietlind Jochims, Vorstandsvorsitzende der BAG Asyl in der Kirche:

„Der 30. August erinnert uns an die Anfänge der Kirchenasyl-Bewegung. Der Todestag Kemal Altuns steht für die Mahnung, abgelehnte Flüchtlinge bei Gefahr für Leib und Leben nicht allein zu lassen, ihnen auch Schutz in unseren Kirchen zu gewähren und auf eine erneute umfassende Würdigung des Falls zu drängen. Auch Altuns Asylgesuch wurde letztlich positiv entschieden, diese Entscheidung kam für ihn aber zu spät.“

Seit einigen Jahren ist das Kirchenasyl erneut in den Fokus politischer und medialer Aufmerksamkeit gerückt. Verschärfungen und Sanktionen gegen Kirchenasyl-Gäste, Pfarrer, Pfarrerinnen und Gemeinden stehen im Kontext einer generellen Kriminalisierung von Flüchtlingen und Menschen, die sie solidarisch unterstützen. Dietlind Jochims zur aktuellen Lage des Kirchenasyls:

„Positive Voten aus dem BAMF gibt es so gut wie gar nicht mehr. Dies liegt unserer Beobachtung nach an einseitig veränderten Kriterien des BAMF, nicht an den geschilderten Härten: Selbst hoch suizidale Menschen, Opfer von Menschenhandel oder demente Senioren mit nahen Angehörigen in Deutschland werden nicht mehr als besondere Härtefälle anerkannt. Die Begründungen sorgen bei Gemeinden, den Kirchen, Fachärzten für Unverständnis.“

Zum Tag des Kirchenasyls veröffentlichen die BAG Asyl in der Kirche e.V. und alle Regionalnetzwerke für Kirchenasyl dieses Jahr einen Offenen Brief an Innenminister Seehofer. Sie fordern den Bundesinnenminister auf, die humanitäre Praxis des Kirchenasyls zu respektieren und zu einer lösungsorientierten Haltung zurückzukehren . Der Brief, der bereits vom „Jesuiten Flüchtlingsdienst“, „Pro Asyl“ und der „Initiative Kirche von unten“ unterstützt wird, kann auf www.kirchenasyl.de unterschrieben werden. Die BAG hofft auf zahlreiche Mitzeichnende.

So war’s: Ferienprogramm „Fit in Deutsch“ in Waldniel

Beim Ferienprogramm „Fit in Deutsch“ verbesserten fremdsprachige Kinder zwei Wochen lang in der GGS Waldniel spielerisch ihre Deutschkenntnisse.  25 Grundschülerinnen und -schüler mit geringen Deutschkenntnissen erlebten ein spannendes Ferienprogramm „FIT in Deutsch“, das sie mit Aktivitäten in der Schule und Schulumgebung sprachlich fit für den Alltag und das kommende Schuljahr machte. Das vom Schulministerium entwickelte Angebot will die Sprachbildung neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der üblichen Schulzeit ergänzen. Bei uns in Schwalmtal fand dieses Programm vom 5.08.2019 bis zum 16.08.2019 jeweils von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten der GGS Waldniel statt. Durchgeführt wurde es von den Lehrerinnen und ausgebildeten Sprachlernbegleiterinnen Frau Heitzer und Frau Gendrisch. Die Kinder kamen aus den verschiedensten Ländern, so dass die Sprache während des gemeinsamen Lernens Deutsch sein musste.

Buntes und vielfältiges Programm

Es wurde gemeinsam gebastelt, gelernt und gespielt.

 

Beim Besuch der Eisdiele konnten sie ihre Deutschkenntnisse bei der Eisbestellung unter Beweis stellen.

Am Anfang der gemeinsamen Ferienzeit wurden Samen eingesät:

Und schon nach wenigen Tagen war köstliche Kresse daraus geworden:

Ihre Deutschkenntnisse konnten die Kinder auch beim Einkauf im Hofladen und beim Besuch des nahegelegenen Bauernhofs erproben. Das eingekaufte Obst wurde dann gemeinsam zu einem frischen Obstsalat verarbeitet. [Dass an diesem Tisch nur Mädchen sitzen, die das Obst für den Salat vorbereiten, ist ein fotografischer Zufall, auch die Jungen haben fleißig mitgeschnippelt.]

 

Ein Highlight war auch der Ausflug zum Brüggener Tierpark.

Der Besuch bei der Feuerwehr war ebenfalls nicht minder spannend. Die Kinder hörten aufmerksam zu, was der Feuerwehrmann über die Arbeit der Feuerwehr zu erzählen hatte. Und dann der Hubwagen … das war natürlich DIE Attraktion des Tages. 

Insgesamt war es eine großartige Aktion. Nicht nur vormittags im Unterricht, sondern während der ganzen gemeinsamen Zeit wurden Sprache und soziales Miteinander unbewusst, aber beständig geübt. So macht Lernen wirklich riesigen Spaß und alle waren traurig, dass die zwei Wochen so schnell vergangen waren.

Wir vom Asylkreis Schwalmtal hoffen sehr, dass das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Viersen auch in zukünftigen Ferien solche Projekte möglich machen kann, die den Kindern und Jugendlichen in der langen Ferienzeit eine Unterstützung im Spracherwerb bieten.  Im Asylkreis hat sich insbesondere Ruth Goedeking dafür eingesetzt, dass dieses Ferienprogramm auch in Waldniel stattfindet und wir danken insbesondere KI Mitarbeiterin Petra Vohsen, dass sie ihrem Drängen nachgegeben und sich für das Projekt eingesetzt hat.

Kultur verbindet: Lesungen für Schülerinnen und Schüler

Davon, dass Kultur tatsächlich verbindet, sind wir vom Asylkreis überzeugt. Haben wir das doch bereits eindrücklich erlebt bei der Lesung von Suleiman Taufiq Anfang des Jahres.  Und auch Musik ist Kultur, die verbindet, was wir jedes Jahr auf dem Begegnungsfest erleben, wenn Fatima mit ihren Trommeln den Markt zum Beben bringt und alle Nationen gemeinsam miteinander tanzen und sich an den Rhythmen freuen.

Foto: Werner Lüders

Und so sind wir auch auf großes Interesse gestoßen, als wir anregten, dass Biggi Mestmäcker für Schwalmtaler Schülerinnen und Schüler aus ihrem Buch Umweg Jakarta liest. Das Interesse war so groß, dass es gleich drei Lesungen an drei Vormittagen für  insgesamt vier Klassen der Schwalmtaler Realschule geworden sind. Möglich gemacht hat diesen Lesemarathon auch eine Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

Wir freuen uns auf drei tolle, anregende Vormittage in der nächsten Woche, die vier Klassen der Janusz-Korczak-Realschule im Rahmen ihrer Projektwoche im evangelischen Gemeindezentrum in der Lange Straße verbringen werden.

Wie es war, könnt Ihr hier nachlesen.